Logo Diogenes Verlag
5
Ludwig Marcuse  |  Heinrich Heine  |  Taschenbuch, 368 Seiten | € (D) 12.90 / sFr 22.90* / € (A) 13.30

detebe 20258 Broschur, 368 Seiten
Erschienen in Juli 2008

ISBN 978-3-257-20258-8
(D) 12.90 / (A) 13.30
sFr 22.90*
* unverb. Preisempfehlung

Merken Platzhalter Okay-Icon Drucken

Ludwig Marcuse
Heinrich Heine

Melancholiker, Streiter in Marx, Epikureer

Die erste Auflage des Buchs erschien 1932, ein Jahr vor Beginn des Dritten Reichs, die zweite 1951, sechs Jahre nach seinem Ende. In Nazideutschland war Heine verboten, und Marcuse musste fliehen: »Ich hatte mir nie überlegt, was ich tun würde, wenn ich etwas tun müsste – sondern schrieb ein Heine-Buch, in dem ich sehr scharf die Position des geliebten Dichters beschrieb. Er wuchs mir deshalb so ans Herz, weil er mich und meine Freunde schon ausgesprochen hatte, bevor wir auf der Welt waren, und er ist heute ebenso aktuell, wie er es 1840 war und 1933. Als ich das Buch 1932 herausbrachte, hatte ich keine Ahnung, wen ich alles beschrieben hatte.«

StimmenAlle anzeigen

»Die teils erzählende, teils analytische Verfahrensweise gibt der Gestalt Heines, seinen geistigen Kämpfen und seiner dichterischen Individualität vor dem Hintergrund der politischen, der Sozial- und Wirtschafts-, auch der Alltagsgeschichte klares Profil. Immer erkennbar bleibt das Modell vom ›großen romantischen Aufklärer‹. Glücklich verbunden sind wissenschaftlicher und schriftstellerischer Stil.«Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Die berühmte Heine-Biographie, die noch nicht den leisesten Staub angesetzt hat.«Friedrich Sieburg

»Ludwig Marcuses ›Heinrich Heine. Melancholiker, Streiter in Marx, Epikureer‹ ist unter der Hand auch so etwas wie ein Selbstporträt Ludwig Marcuses, und es ist diese Subjektivität, die seine Biographien davor bewahrt, von der Forschung ›überholt‹ zu werden oder zu ›veralten‹. Dann der Stil, der immer plastisch, konkret, anschaulich und polemisch ist. Dann sind diese Biographien auch Ideengeschichten, beschreiben immer beide Zeiten: die, in der sie angesiedelt sind, und die, in der sie geschrieben wurden.«Bayerischer Rundfunk

»Jeder der acht Abschnitte des Buches bringt überraschende Akzente. Ludwig Marcuse zeichnet einen vielseitigen, einen widersprüchlichen Heine, einen bürgerlichen Revolutionär und einen ängstlichen Helden, einen Pfaffen-Feind und einen geduckten Helden, einen Aristokraten-Hasser und einen königstreuen, deutsch-sentimentalen Europäer. Vor allem aber will Marcuse mit seinem Heine-Buch eines belegen: ›Er ist viel mehr unser Zeitgenosse als die Mehrzahl derer, die in diesen Stunden schreiben und reden.‹«Berliner Lesezeichen

Lesezeichen / Weitersagenschliessen