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Evelyn Waugh  |  Eine Handvoll Staub  |  Roman, Taschenbuch, 288 Seiten | € (D) 8.90 / sFr 15.90* / € (A) 9.20

Roman, detebe 21348 Broschur, 288 Seiten
Erschienen in April 2000
Nicht lieferbar!

ISBN 978-3-257-21348-5

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Evelyn Waugh
Eine Handvoll Staub

Aus dem Englischen von Matthias Fienbork

Zu einer Handvoll Staub zerfällt die scheinbar auf sicheren Pfeilern ruhende Existenz des Engländers Tony Last, nachdem seine Frau Brenda ihn nach sieben öden Ehejahren verläßt. Um Abstand zu gewinnen, begibt sich Tony auf eine Reise ins unerforschte Indianergebiet des Amazonas. Seine Expedition gerät zu einem Abenteuer, er erkrankt und findet sich schließlich in der Urwaldhütte eines Indianermischlings wieder. Nach seiner Genesung stößt Tonys Wunsch, in die Heimat zurückzukehren, auf heftige Gegenreaktionen: In Tony hat der leseunkundige Mischling endlich den Menschen gefunden, der ihm aus der Dickens-Ausgabe seines verstorbenen Vaters vortragen kann... Mit sparsamsten Mitteln hat Waugh größtmögliche Wirkungen erzielt und eine gelungene Satire um die Illusionen und Desillusionierungen des zivilisierten Menschen geschaffen.

Mehr zum Inhalt

»Die Untreue und Verlogenheit seiner Ehefrau Brenda treibt Tony Last dazu, seinen Landsitz aufzugeben und eine Abenteuerreise in unerforschte Indianergebiete am Amazonas zu unternehmen. Dort wird er nach langem Herumirren zwar von einem englischen Einsiedler gerettet, doch der Landsmann entlässt ihn nicht mehr in die Freiheit - er ist süchtig nach seiner täglichen Dosis Charles Dickens. Am Schluss muss Tony seinem Peiniger bei vorgehaltener Pistole ein neues Kapitel aus ›Little Dorritt‹ vorlesen. Der Dickens-Verächter Waugh hat hier seine minimalistische, präzise Erzähltechnik perfektioniert und einen suggestiven Sog entwickelt, mit dem er die heikle Gratwanderung zwischen subtiler Situationskomik und verzweifelter Ausweglosigkeit souverän meistert. Den Horror Vacui des einsamen Westlers fernab der Zivilisation hat Waugh hier ähnlich eindrucksvoll dargestellt wie Joseph Conrad in ›Herz der Finsternis‹.«

StimmenAlle anzeigen

»Sein wohl gelungenster Roman.«Die Welt

»Mit diesem Roman bewegt sich Waugh bereits auf jenen ›romantischen‹ Konservativismus zu, von dem ›Wiedersehen mit Brideshead‹ zeugen wird.«Johannes Gebsattel

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