Logo Diogenes Verlag
10
Niklaus Meienberg  |  Heimsuchungen  |  Taschenbuch, 352 Seiten | € (D) 9.90 / sFr 17.90* / € (A) 10.20

detebe 21355 Broschur, 352 Seiten
Erschienen in April 1995

ISBN 978-3-257-21355-3
(D) 9.90 / (A) 10.20
sFr 17.90*
* unverb. Preisempfehlung

Merken Platzhalter Okay-Icon Drucken

Niklaus Meienberg
Heimsuchungen

Ein ausschweifendes Lesebuch

Ein Lesebuch über Landschaften und Städte, über Dichter und Politiker, über Gott und die Welt – Heimsuchungen im wahrsten und doppelten Sinne des Wortes.

StimmenAlle anzeigen

»Der Dokumentarist Meienberg hat zeitlebens anwaltschaftlich reportiert, hat die Sache, um die es ihm ging, zu seiner eigenen gemacht. Gegen die ›akademische‹, wertungslose (und für ihn: wertlose) Geschichtsschreibung, gegen den urteilsfreien Journalismus hielt er die Pflicht zur eigenen Meinung, zur Stellungnahme hoch.«Badener Tagblatt

»Wie lange wird es dauern, bis einer künftigen Generation erklärt werden muß, daß Niklaus Meienberg (1940-1993) zu seinen Zeiten ein glänzender Journalist, Historiker, Satiriker und Lyriker – ein begeisternder Erzähler gewesen ist? Niklaus Meienberg war nicht nur Historiker, er hat auch, viel zu oft gegen seinen Willen, selbst Geschichte gemacht und wurde noch zu Lebzeiten eine Legende: ein Mann in der Offenheit seines Schweizerseins, seines Mal de vivre in einer angekränkelten Demokratie. Seine Artikel, Reportagen und Bücher lesen sich in zeitlicher Distanz wie ein riesiges Tagebuch, in dem auch das Persönlichste politisch bleibt: ein großes Œuvre in einem – seit Max Frisch definitiv – großen Genre.«Basler Zeitung

»Das Handwerk des Beobachters, das beherrscht dieser hier wie nur ganz wenige seiner Zunft. Meienberg erreicht eine Schärfe der Zeichnung und Charakteristik, die an Daumier, an George Grosz erinnert.«Die Zeit

»Der beste Schweizer Journalist.«Frankfurter Rundschau

»Niklaus Meienberg, in der Schweiz ebenso zu Hause wie in Frankreich, mit amerikanischen und bundesrepublikanischen Verhältnissen vertraut, ist ein Reporter, wie man ihn suchen muß. Also keiner, der sich damit zufriedengibt, einem Prominenten das Mikrophon hinzuhalten und dessen ausweichende Antworten dankbar zu überhören. Sondern einer, der die Leute zum Reden bringt, ohne daß sie es merken, und das auch noch beschreiben kann.«Süddeutsche Zeitung

Lesezeichen / Weitersagenschliessen