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Viktorija Tokarjewa  |  Happy-End  |  Erzählung, Taschenbuch, 144 Seiten | € (D) 7.90 / sFr 13.90* / € (A) 8.20

Erzählung, detebe 22636 Broschur, 144 Seiten
Erschienen in Sept. 2003

ISBN 978-3-257-22636-2
(D) 7.90 / (A) 8.20
sFr 13.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Viktorija Tokarjewa
Happy-End

Aus dem Russischen von Angelika Schneider

Aus purem Trotz heiratet Elja viel zu früh den sie naiv vergötternden Tolik und zieht mit ihm zu seinen Eltern in ein russisches Provinznest. Als sie an der Langeweile des Kleinstadtlebens zu ersticken droht, verliebt sich Elja in den Schauspieler Igor, der so wunderschön Lermontow rezitiert. Sie zieht mit ihm nach Moskau. Aber Igor ist Alkoholiker und hat seit Jahren keine guten Rollen mehr gespielt ...

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Aus purem Trotz heiratet Elja viel zu früh den sie naiv vergötternden Tolik und zieht mit ihm zu seinen Eltern in ein russisches Provinznest. Als sie an der Langeweile des Kleinstadtlebens zu ersticken droht, verliebt sich Elja in den Schauspieler Igor, der so wunderschön Lermontow rezitiert. Sie zieht mit ihm nach Moskau. Aber Igor ist Alkoholiker und hat seit Jahren keine guten Rollen mehr gespielt. Um sich, Igor und seine Mutter über Wasser zu halten, verdient Elja Geld mit Strickarbeiten. Schließlich erreicht die ernergische Elja, dass Igor beim Film eine neue Chance bekommt. Bei dem Versuch, Igor von seinem Alkoholismus heilen zu lassen, begegnet Elja dem Psychiater Iwan, der gerade von seiner Frau vor die Tür gesetzt worden ist. Er und Elja erleben eine große Liebe. Iwan entdeckt seine parapsychologischen Fähigkeiten wieder, und Eljas gesellschaftliche Beziehungen verhelfen ihm zu einer bald gut florierenden Privatpraxis. Aber Iwan kann die Trennung von Frau und Kind nicht verwinden. Bald nimmt er ein Versöhnungsangebot seiner Frau an und kehrt zu seiner Familie zurück. Aus purer Verzweiflung heiratet Elja den nächstbesten westlichen Ausländer und geht mit ihm in den Westen. Aber bald merkt sie, dass auch der ›goldene Westen‹ nicht die Lösung ihrer Probleme ist.

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»Viktorija Tokarjewa beherrscht die Form der Kurzgeschichte derart, daß man diese totgeglaubte Kunstform, die uns allen in der Schule gründlich verleidet wurde, plötzlich für wieder lebendig hält. Schlagfertig und witzig!«die tageszeitung

»Ein kostbares kleines Buch. Rasch, nüchtern, fast lakonisch erzählt.«Die Zeit

»Bei Tokarjewa ist weder das Leben heldenhaft, noch die Heldinnen ihrer Geschichten. Sie weigern sich ganz einfach, völlig zum Spielball der Verhältnisse zu werden, und sie fordern mehr, als diese ihnen zugestehen. ›Happy End‹ lautet der Titel der Erzählung. Aber das ist eine Täuschung, es gibt kein ›Happy End‹ in Büchern, in denen so melancholisch und so genau auf das Leben geschaut wird wie in diesem.«Sender Freies Berlin

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