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Laurens van der Post  |  Das Herz des kleinen Jägers  |  Roman, Taschenbuch, 352 Seiten | € (D) 9.90 / sFr 17.90* / € (A) 10.20

Roman, detebe 22821 Broschur, 352 Seiten
Erschienen in Dez. 2006

ISBN 978-3-257-22821-2
(D) 9.90 / (A) 10.20
sFr 17.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Laurens van der Post
Das Herz des kleinen Jägers

Aus dem Englischen von Leonharda Gescher

Tief im Herzen Afrikas leben verstreut in den unendlichen Weiten der Kalahari-Wüste die letzten Buschmänner. Von ihrer Kultur und ihren Träumen erzählt Laurens van der Post in den glühenden Farben Afrikas.

Mehr zum Inhalt

»Das Herz des kleinen Jägers‹ ist die Fortsetzung jener außergewöhnlichen Reise, die in der ›Verlorenen Welt der Kalahari‹ begann. Noch einmal beschwört Laurens van der Post die Wüste und ihre Kinder herauf, nun aber bereichert um die Dimension ihrer geistigen Welt. In den Erzählungen der Buschmänner, ihren Sagen, ihren Legenden findet Laurens van der Post die uralten Schöpfungsmythen wieder. Das Tier besitzt in der Anschauung des Buschmanns mythische Kräfte, es ist eine ›Person des frühen Geschlechts‹, und er selbst hat am Tierleben innigen Anteil. Die ganze Schöpfungsgeschichte konzentriert sich in dem geheimnisvollen Insektengott Mantis und seiner erstaunlichen Familie, die vom Regenbogen bis zum Alles-Verzehrer, dem Titan einer neuen Götterwelt, reicht. Laurens van der Post weiß die großartige Bilderwelt behutsam zu deuten. So findet er auch den Schlüssel zum Geist der Landschaft in den Mythen der Buschmänner: Sonne, Wind und Regen sind nichts als Verwandlungen der menschlichen Seele, und so wird begreiflich, dass ein Buschmannkind einen Stern zum Paten haben kann. Was aber das Buch bedeutend macht, ist der ständige Bezug auf die Situation des modernen Menschen, ist die Konfrontation des ungeborenen Ichs mit einem ursprungsnahen Menschenbild von unversehrter Heilkraft, die Konfrontation zweier Kulturen.

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»Wer van der Posts ›Verlorene Welt der Kalahari‹ gelesen hat, die abenteuerlich-spannende und seelisch erregende Geschichte seiner Reise zu den letzten Buschmännern, die im Herzen Afrikas ein zwar eingeengtes, aber ursprüngliches Leben führen, der wird mit Freude zu dem neuen Buch greifen, in dem der Autor das Ende jener Reise beschreibt und zugleich seine Deutung des Ganzen gibt. Van der Post hat sein Buch C. G. Jung gewidmet, dem er sich seit seinem ersten ›Vorstoß ins Innere‹ im Denken verbunden fühlt. Eindringlich und bestürzend werden Szenen geschildert, die klarmachen, was durch das Eindringen der Weißen in Afrika zerstört wurde. Daran knüpft van der Post Gedanken über den Zustand, in dem sich heute die zivilisierte Welt in ihrer Entfremdung von den Urkräften der Natur und des Göttlichen befindet.«Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Eine faszinierende Ergründung der Buschmann-Mythologie.«Neue Zürcher Zeitung

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