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W. Somerset Maugham  |  Die halbe Wahrheit  |  Taschenbuch, 320 Seiten | € (D) 9.90 / sFr 17.90* / € (A) 10.20

detebe 23265 Broschur, 320 Seiten
Erschienen in Nov. 2000

ISBN 978-3-257-23265-3
(D) 9.90 / (A) 10.20
sFr 17.90*
* unverb. Preisempfehlung

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W. Somerset Maugham
Die halbe Wahrheit

Keine Autobiographie
Aus dem Englischen von Matthias Fienbork

Vierundsechzigjährig und längst berühmt, begibt sich Maugham (1874-1965) auf die Suche nach dem eigenen Standort. Er versucht, über die Themen seiner Romane und Erzählungen der eigenen Biographie und Gedankenwelt auf die Spur zu kommen.

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»Ich habe mein ganzes Leben in meinen Komödien, Romanen und Erzählungen niedergelegt«, schreibt Somerset Maugham. Sein Leben selbst war wie ein Roman: 1874 in Paris geboren, ein kränkliches Kind, behaftet mit einem Sprachfehler, Vollwaise mit zehn, vom Onkel für eine geistliche Laufbahn bestimmt, mit zwanzig Armenarzt in London, mit dreißig nach Oscar Wilde gefeiertster Autor brillanter Gesellschaftskomödien, fünfzehn Romane (davon verfilmt u. a. ›Auf Messers Schneide‹, detebe 20088, und ›Silbermond und Kupfermünze‹, detebe 20087) und rund hundert Erzählungen (u. a. ›Ashenden oder der britische Geheimagent‹, detebe 20337), Weltenbummler und britischer Spion, mit vierzig meistgelesener Schriftsteller nach Dickens. In dem autobiographischen Entwicklungsroman ›Der Menschen Hörigkeit‹ (detebe 20298) wollte er sich von seiner Jugend und einem »Teil der Erinnerungen befreien, die [ihn] auf unerträgliche Weise verfolgten«. Seitdem scheute Maugham nichts so sehr wie die Preisgabe von Intimität; er trennte sein Privatleben rigoros von der öffentlichen Seite seiner Person. Als er sich 1938 in ›Die halbe Wahrheit‹ dann doch wieder mit der eigenen Geschichte befasste, versuchte er, über die Themen seiner Romane und Erzählungen der eigenen Biographie auf die Spur zu kommen und am Vorabend des Weltkriegs die »Trümmer« seiner Weltanschauung neu zusammenzufügen. Es sind die alten und doch immer neuen Themen der Menschheit: Gut und Böse, Glauben und Wissen, Jungsein und Altwerden, Freiheit, Egoismus, Toleranz und – last but not least – die Wahrheit, die immer nur eine persönliche sein kann.

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»Mit diesem Buch und einer Reihe von Erzählungen ist der anhaltende Ruhm Somerset Maughams gut begründet.«Die Zeit

»Brillant-lakonische Beschreibungen, spitzzüngige (Selbst-)Ironie und trockener Humor machen ›Die halbe Wahrheit‹ zum ganzen Lesevergnügen.«Neue Zürcher Zeitung

»›Keine Autobiographie‹. Der Untertitel entspricht der Wahrheit. Zwar hat der Autor viel über sich, seine Kindheit, seine Beziehung zum medizinischen Beruf verraten. Er schildert Gefühle, Leiden, manches, was er durchmachen mußte. Vornehmlich den frühen Kampf um Anerkennung. Doch Somerset Maugham begnügt sich nicht mit den Fetzen der Erinnerung. Er schenkt uns auch ein Stück Ästhetik, umrahmt von literarischen Betrachtungen.«Südwestfunk

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