Ischa Meijer – In Margine. In Memoriam
Connie Palmen
Betrachtungen eines russischen Kosmopoliten
Alexander Sinowjew, Adelbert Reif (Hg.), Ruth-Renée Reif (Hg.)
Ein intimes Gespräch mit Lawrence Grobel
Truman Capote
Die schönsten Liebesgedichte von Joachim Ringelnatz
Joachim Ringelnatz, Daniel Kampa (Hg.), Daniel Keel (Hg.)
Begegnungen mit der Krankheit in Selbstzeugnissen schöpferischer Menschen: Freud, Gide, Goethe, Gorki, Heine, Kafka, Nietzsche, Novalis, Pascal, Proust, Rilke, Stifter u.a.
Ida Cermak
Eine Kindheit in Irland
Sean O'Casey
Ein Bericht
Fritz Mertens
Pëtr Kropotkin, Peter Urban (Hg.)
Jakob Arjouni
Connie Palmen
Ein Soldat der Kirche
Ludwig Marcuse
Banana Yoshimoto
Homer, Peter Von der Mühll (Hg.)
Ray Bradbury
Barbara Vine
Contemplation in a World of Action
Thomas Merton
und andere Geschichten von Lust und Leidenschaft
Guy de Maupassant
Martina Borger, Borger & Straub, Maria Elisabeth Straub
Erzählungen und Essays
George Orwell
Urs Widmer
Unheimliche Begebenheiten
Hartmut Lange
Vom Ringen und Schreiben
John Irving
Hugo Loetscher
Sechzig Schulaufsätze neapolitanischer Kinder
Marcello D'Orta (Hg.)
Reden und Aufsätze über Hugo Loetscher
Hugo Loetscher
Russell H. Greenan
Muriel Spark
Die Bücher meines Lebens. Über Salinger, Céline, Cendrars, Kerouac, Melville, Henry Miller, Faulkner, Hemingway, Brautigan, Carver
Philippe Djian
Maurice Sendak, Maurice Sendak (Ill.)
Geschichten und Berichte
Erich Hackl
Der achte Fall
Donna Leon
Die Brontës
Muriel Spark
Teresa von Avila
Anton Cechov, Peter Urban (Hg.)
Tim Krohn
Meine Realitätserfahrung als Schriftsteller
Hartmut Lange
Theodor Fontane
D.H. Lawrence
Komödie und Drama in vier Akten
Anton Cechov
Es beginnt mit einem Telefonanruf am frühen Morgen. Im kühlen venezianischen Frühdunst ist ein Akt von Vandalismus verübt worden. Bald allerdings muß Commissario Brunetti feststellen, daß der Täter kein kleiner Ganove ist. Am Tatort wartet auf die Festnahme keine andere als Paola Brunetti, seine Frau.
Als Paola Brunetti einen Stein ins Schaufenster eines Reisebüros am Campo Manin wirft, um gegen Sextourismus in der dritten Welt zu protestieren, gerät nicht nur der Inhaber des Ladens, Mitri, in Schwierigkeiten, sondern auch ihr eigener Mann. Wie kann der Commissario für Gerechtigkeit sorgen, wenn seine Frau das Recht selbst in die Hand nimmt? Die Presse stürzt sich auf die kriminelle Gattin des Commissario. Paolas eigentliches Anliegen gerät dabei in den Hintergrund: Selbst Mutter zweier Kinder, wollte sie mit ihrer Tat auf Missstände aufmerksam machen, vor denen die Öffentlichkeit sonst nur zu gerne die Augen verschließt. Aber hat sie die Folgen für Brunetti – demgegenüber sie natürlich ebenso loyal sein möchte wie ihrem eigenen Gewissen gegenüber – wirklich bedacht? Ein äußerst spannendes Buch über Recht und Gerechtigkeit, zivilen Ungehorsam, Gewissenskonflikte und blinde Gewalt. Brisanter Zündstoff und gleichzeitig ein phantastisches Porträt einer Ehe: Wie werden Paola und Guido Brunetti mit den Meinungsverschiedenheiten fertig?
»Leon schildert sowohl die grundlegenden Konflikte zwischen Pflicht, Recht und Gerechtigkeit als auch die Kluft zwischen dem Denken und Fühlen von Männern und Frauen. Eine Kluft, die letztlich nie wirklich überbrückt werden kann, weil es zwischen Machthabern und Machtlosen, Vergewaltigern und Vergewaltigten keine Verständigung gibt. Es sind diese inneren Konflikte, die dem Krimi Spannung verleihen.«Der Standard
»Die Story ist von Anfang an fesselnd. Wie gewohnt strotzt Donna Leons achter Venedig-Krimi vor Situationskomik und quillt über von Gerüchen, Gefühlen, Herzens- und Geistesbildung - auch vom Zauber dieser Stadt.«Der Tagesspiegel
»Bei diesem Fall kommt uns die Familie Brunetti noch näher. Wir begegnen den vertrauten Plätzen Venedigs, die immer wieder eine wunderbare Kulisse abgeben und wechselnde Stimmungen bereithalten. Das Schöne bei Donna Leon ist, daß man sich in ihren mit sprachlicher Noblesse entworfenen Romanen als Stammleser gleich zu Hause fühlt.«Westdeutsche Allgemeine