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Friedrich Dürrenmatt  |  Justiz  |  Roman, Taschenbuch, 240 Seiten | € (D) 9.90 / sFr 15.90* / € (A) 10.20

Roman, detebe 21540 Broschur, 240 Seiten
Erschienen in 1987

ISBN 978-3-257-21540-3
(D) 9.90 / (A) 10.20
sFr 15.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Friedrich Dürrenmatt
Justiz

Ein Zürcher Kantonsrat erschießt in einem überfüllten, von Politikern, Wirtschaftskoryphäen und Künstlern besuchten Restaurant der Stadt vor aller Augen einen Germanisten, Professor an der Universität, läßt, zu zwanzig Jahren Zuchthaus verurteilt, im Gefängnis einen jungen, mittellosen Rechtsanwalt zu sich kommen und erteilt diesem den Auftrag, seinen Fall unter der Annahme neu zu untersuchen, er sei nicht der Mörder gewesen. Der junge Anwalt, der den scheinbar sinnlosen Auftrag annimmt, erkennt zu spät, in welche Falle ihn die Justiz geraten läßt, weil er sie mit der Gerechtigkeit verwechselt.

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»Wir haben es mit vorzüglicher Prosa zu tun. Geist und Nonsens, Kunst und Kolportage, Weisheit und Amüsement – sie halten sich hier die Waage.«Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Mit seinen beiden literarischen Kriminalromanen ›Der Richter und sein Henker‹ (detebe 21435) und ›Der Verdacht‹ (detebe 21436) hat der Schweizer Romancier und Dramatiker Friedrich Dürrenmatt seine Meisterschaft auf dem Gebiet der Kriminalliteratur gezeigt. Mit seinem Roman ›Justiz‹ bestätigt er sie erneut. Dieser psychologisch meisterhaft gearbeitete Roman ist dennoch mehr als ein Krimi. Es ist die Geschichte eines jungen Schweizer Anwalts, der in die Falle der Justiz geraten ist, weil er sie mit der Gerechtigkeit verwechselt hat; daran zerbricht er.«Hamburger Abendblatt

»Dürrenmatt schrieb nicht nur einen Schweizer Krimi, sondern einen gesellschaftskritischen Roman, in dem philosophische Reflexionen über Recht und Gerechtigkeit, Mögliches und Wirkliches, über die Wahrheit hinter der Wahrheit einfließen und Akzente setzen.«Luzerner Zeitung

»Friedrich Dürrenmatt ist mit ›Justiz‹ ein boshaftes, possenreißerisches, scharfes und brillantes Stück Literatur gelungen, das angesichts einer im Grunde sauertöpfischen, miesepetrigen Dulder-Literatur im deutschsprachigen Raum fast zur Offenbarung wird.«Münchner Merkur

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