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Anton Cechov, Tatjana Hauptmann, Tatjana Hauptmann (Ill.)  |  Kaschtanka  |  Hardcover Halbleinen, 160 Seiten | € (D) 13.90 / sFr 24.90* / € (A) 14.30

Hardcover Halbleinen, 160 Seiten
Erschienen in Okt. 2004

ISBN 978-3-257-01107-4
(D) 13.90 / (A) 14.30
sFr 24.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Tatjana Hauptmann, Anton Cechov
Kaschtanka

und andere Kindergeschichten
Aus dem Russischen von Peter Urban

Der Kinderklassiker ›Kaschtanka‹ und weitere Geschichten von Anton Cechov über Tiere, Wundertäter und junge Menschen – für Kinder und alle, deren Phantasie jung geblieben ist.

Mehr zum Inhalt

»Abenddämmerung. Große nasse Schneeflocken wirbeln träge um die eben angezündeten Laternen und legen sich als dünne, weiche Schicht auf Dächer, Pferderücken, Schultern und Mützen. Der Kutscher Iona Potapow ist ganz weiß, wie ein Gespenst. Zusammengekrümmt – mehr kann sich ein menschlicher Körper nicht zusammenkrümmen – kauert er auf dem Kutschbock und regt sich nicht ...« So beginnt die Geschichte von einem Kutscher und seinem Pferd. Die Titelgeschichte handelt von der Mischlingshündin Kaschtanka. Sie entdeckt, als sie ihr Herrchen verliert, eine bunte Zirkuswelt. Grischa, ein kleiner, kugelrunder Junge, geht mit der Kinderfrau zum ersten Mal im Leben auf dem Boulevard spazieren. Und als der pensionierte Generalmajor Buldeev Zahnschmerzen hat, suchen alle verzweifelt nach ›Etwas mit Pferd‹. Man hat Cechovs Geschichten eine Enzyklopädie des russischen Lebens im Fin de Siècle genannt. Sie sind ein Bilderbogen seiner Zeit. Er hat sie alle beobachtet: die Bürger, die Beamten, die Adligen – aber eben auch die Tiere, Wundertäter, und nicht zuletzt die Kinder. Der vorliegende Band versammelt Geschichten für Kinder und alle, deren Phantasie jung und lebendig geblieben ist.

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»Ich empfehle von Herzen, Cechovs Werke so oft wie möglich zur Hand zu nehmen; diese Cechov’sche Welt ist es wert, wie ein Schatz festgehalten zu werden.«Vladimir Nabokov

»Berührende Kleinsterzählungen, die zwar ursprünglich für Kinder geschrieben worden sind, doch die auch Erwachsene wieder in die Kindheit zurücklocken können. Es sind keine Märchen oder Fabeln, sondern Episoden aus dem alltäglichen Leben. Deshalb berühren sie. Anton Cechov ist ein Meister der Beobachtung und Beschreibung von Menschen (und Peter Urban hat diese grandios übersetzt).«Salzburger Nachrichten

»Trauer und Humor verschwistern sich in jener Weise, die alle Cechov-Verehrer so sehr schätzen. Auch die Portraits der Kinder sind anrührend. Immer liegen diese kleinen Wesen etwas im Kampf mit der Erwachsenenwelt und taumeln durch ihre Einsamkeiten.«Der Bund

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