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Tomi Ungerer, Tomi Ungerer (Ill.)  |  Kein Kuss für Mutter  |  Hardcover Leinen, 64 Seiten | € (D) 12.90 / sFr 22.90* / € (A) 13.30

Hardcover Leinen, 64 Seiten
Erschienen in Nov. 2006

ISBN 978-3-257-06489-6
(D) 12.90 / (A) 13.30
sFr 22.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Tomi Ungerer
Kein Kuss für Mutter

Eine Geschichte über zu viel oder zu wenig Liebe
Aus dem Französischen von Anna von Cramer-Klett

Tomi Ungeres Kinderbuch in schwarz-grau-weiß erzählt vom antiautoritären Jungkater Toby Tatze, der Ärger mit seiner Mutter hat. Dauernd will sie ihn küssen, hätscheln und putzen. ›Wie ne Kleiderpuppe aus dem Versandkatalog seh ich aus‹, jammert er, ›geleckt und geschleckt wie ne richtige Postkartenmieze!‹ Und wütend zerknautscht und zerkrumpelt er jeden Morgen hinter dem Rücken der Mutter seine Kleider ...

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»Toby Tatze ist der widerspenstigste, selbstsüchtigste und mutwilligste Held in der Geschichte des Kinderbuchs seit dem Triumph von Struwwelpeter um die Mitte des 19. Jahrhunderts.«Selma G. Lanes

»Das Ende der falschen Niedlichkeit, die Entrümpelung des Bilderbuchs von pädagogischem Muff und artigen Nichtigkeiten verdanken wir neben Maurice Sendaks ›Wilden Kerlen‹ auch Tomi Ungerers Toby Tatze: Wie ein Hurrikan fegte der struppige, aufsässige, anarchische kleine Kater alles weg, was sich an Rührseligkeit, Wichtelphantasien und bonbonsüßen Albernheiten zwischen Buchdeckeln angesammelt hatte. Inzwischen sind Sendak und Ungerer Klassiker geworden.«Brigitte

»Tomi Ungerers ›Kein Kuß für Mutter‹ ist ganz schlicht erzählt, und die weichen Bleistiftzeichnungen sind auch nur formal weich und alles andere als geschönt. Die nicht immer erfreulichen Kinder-Eltern-Gegensätze legt Ungerer offen - ohne Betulichkeiten. Ihm gelingt selbst ein ›versöhnlicher‹ Schluß ohne Ausrutscher. Ein Buch für Kinder, deren Eltern es wirklich gut mit ihnen meinen.«Münchner Merkur

»Toby ist eine Bubenkatze im harten Bengelalter, ausgestattet mit Knallfröschen und Stinkbomben und was man sonst noch so braucht, um sich stark zu fühlen. Keinesfalls braucht man in diesem Alter allerdings eine liebkosende Mutter, die ihren Sohn womöglich herzt und abschmust und das in der Öffentlichkeit. ›Kein Kuß für Mutter‹ heißt Tomi Ungerers Mutter–Sohn–Geschichte, die davon erzählt, daß so wilde Kerle wie Toby sich als ganz passable Söhne entpuppen können, wenn die Distanz, die sie brauchen, um sich als Held zu behaupten, gewahrt wird. Aber das ist eigentlich schon viel zu ernsthaft, denn Tomi Ungerer ist ein Autor, der seine Beobachtungen mit List und Ironie erzählt und weder Mutter noch Sohn ungeschoren davonkommen läßt.«Österreichischer Rundfunk

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