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Auguste Rodin, Paul Gsell (Hg.)  |  Die Kunst  |  Taschenbuch, 240 Seiten | € (D) 9.90 / sFr 14.90* / € (A) 10.20

detebe 21654, 240 Seiten
Erschienen im Aug. 2002

ISBN 978-3-257-21654-7
(D) 9.90 / (A) 10.20
sFr 14.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Auguste Rodin
Die Kunst

Herausgegeben von Paul Gsell

Dreimal versuchte Rodin vergeblich, an der Ecole des Beaux-Arts aufgenommen zu werden, und 30 Jahre lang, sich als Künstler zu etablieren. Unverständnis und Ablehnung blieben sein Los, bis er im Alter weltberühmt wurde. Mit seinen Skulpturen schuf Rodin seiner Sensibilität und seinem eigenen Erleben eindrucksvolle Denkmäler. Hinter dem schlichten Titel ›Die Kunst‹ verbirgt sich Rodins Auseinandersetzung mit der Natur, der Bewegung in der Kunst, der Schönheit des Weibes und dem Nutzen des Künstlers. Diese Gedanken lassen das Programm eines wahren Künstlers, das aufrührerisch und versöhnlich zugleich ist, erkennen.

Mehr zum Inhalt

»Kunst ist Vergeistigung. Sie bedeutet die höchste Freude des Geistes, der die Natur durchdringt und in ihr den gleichen Geist ahnt, von dem auch sie beseelt ist. Sie ist ein Genuss für den Verstand, der mit offenen Augen ins Universum schaut und es dadurch von neuem erschafft, dass er es mit Bewusstsein erleuchtet. Die Kunst ist die erhabenste Aufgabe des Menschen, weil sie eine Übung für das Denken ist, das die Welt zu verstehen und sie verständlich zu machen sucht. Heute glauben die Menschen, die Kunst entbehren zu können. Sie wollen nicht mehr nachsinnen, betrachten und ihre Phantasie anregen: Sie wollen nur noch physischen Genuss. Die erhabenen und tiefen Wahrheiten sind ihnen gleichgültig; es genügt ihnen, ihre leiblichen Gelüste zu befriedigen. Die Menschheit ist tierisch und roh geworden; sie weiß mit den Künstlern nichts anzufangen.«

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»Rodins Größe steigt so vor einem an wie ein ganz naher Turm, und dabei ist seine Güte, wenn sie kommt, wie ein weißer Vogel, der einen schimmernd umkreist, bis er sich zutraulich auf der Schulter niederlässt.«Rainer Maria Rilke

»Junge Leute, die ihr euch in den Dienst der Schönheit stellen wollt, vielleicht werdet ihr Gefallen finden an diesem Résumé einer langen Erfahrung.«Auguste Rodin

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