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Ian McEwan  |  Ein Kind zur Zeit  |  Roman, Taschenbuch, 352 Seiten | € (D) 9.90 / sFr 17.90* / € (A) 10.20

Roman, detebe 21929 Broschur, 352 Seiten
Erschienen in Feb. 1999

ISBN 978-3-257-21929-6
(D) 9.90 / (A) 10.20
sFr 17.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Ian McEwan
Ein Kind zur Zeit

Aus dem Englischen von Otto Bayer

Eines Tages wird für Stephen und Julie der schlimmste Alptraum aller Eltern Wirklichkeit: ihre dreijährige Tochter verschwindet spurlos. Ein Roman über eine Welt, in der Bettler Lizenzen haben und Eltern darüber aufgeklärt werden, daß Kindsein eine Krankheit ist. Aber auch eine subtile Ergründung von Zeit, Zeitlosigkeit, Veränderung und Alter.

Mehr zum Inhalt

McEwans dritter Roman ist eine politische Erzählung über eine Welt, in der Bettler Lizenzen haben und Eltern darüber aufgeklärt werden, dass Kindsein eine Krankheit ist und mit größter Disziplin behandelt werden muß. Er ist aber auch eine subtile Ergründung von Zeit, Zeitlosigkeit, Veränderung und Alter. Stephen ist Vater, Kinderbuchautor und Experte für Fragen der Kindererziehung. Er hockt die ›ewigen‹ Sitzungen wie Strafaufgaben ab, träumt sich durch die Stunden, denn von Theorien hält er wenig. Bis eines Tages der schlimmste Alptraum aller Eltern Wirklichkeit wird: Die dreijährige Tochter verschwindet spurlos – und taucht nicht wieder auf. Die Ungewissheit wird zur unerträglichen Belastung für Stephens Ehe mit Julie, die beiden entfremden und trennen sich. Aber auch sein Freund Charles, der ihn als Autor entdeckt hat, ist Veränderungen ausgesetzt. Bei einem Besuch auf dem Land trifft ihn Stephen wieder: in kurzen Hosen, mit einer Schleuder bewaffnet und unerschütterlich vertieft in den Bau seiner neuen Baumhütte ...

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»Voll leiser Selbstironie, zartfühlender Klugheit, kurzum jenem Charme, der diesem Autor unverwechselbar zu eigen ist.«Die Presse

»... nebenbei gelingt McEwan ein faszinierendes Porträt der englischen Gesellschaft in der Ära Thatcher (deren Name im Roman kein einziges Mal fällt): Fast beiläufig skizziert er die rüde Faszinationskraft, die von diesem industriekonservativen Projekt ausgeht. Hier – wie insgesamt – zeichnet sich seine Erzählweise durch eine Nüchternheit ganz besonderer Art aus.«Die Weltwoche

»Ein großartiger Roman.«Frankfurter Rundschau

»Liebe, Glück, Zukunft, Tod und Teufel werden ohne Hobbywahrsagerei und Neunmalklugheit behandelt. Kein Interpretationszwang, keine Bildungswichserei stören die vollkommene Balance von Reflexion und Gestaltung. Ein Roman im besten Sinne.«Szene Hamburg

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