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Urs Widmer  |  Der Kongreß der Paläolepidopterologen  |  Roman, Taschenbuch, 320 Seiten | € (D) 9.90 / sFr 17.90* / € (A) 10.20

Roman, detebe 22464 Broschur, 320 Seiten
Erschienen in 1991

ISBN 978-3-257-22464-1
(D) 9.90 / (A) 10.20
sFr 17.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Urs Widmer
Der Kongreß der Paläolepidopterologen

Dieser Roman handelt von Gustav Schlumpf, Instruktionsoffizier der Schweizer Armee und Begründer der Paläolepidopterologie, einer jungen Wissenschaft, die sich mit versteinerten Schmetterlingen befaßt; von seinen Reisen zu verschiedenen Kongressen und nicht zuletzt von seiner lebenslangen Leidenschaft zu Sally, jener rosigen Kämpferin für die Freiheit.

Mehr zum Inhalt

Gustav Schlumpf, der Held dieses Buches, ist Instruktionsoffizier der Schweizer Armee und Begründer der Paläolepidopterologie, einer jungen Wissenschaft, die sich mit versteinerten Schmetterlingen befasst. Er fährt zu ihrem ersten Kongress (nach Venedig) und auch zum letzten (nach Jerusalem), zu seinem letzten. Einmal reist er ans Schwarze Meer, nach Bulgarien, wo er geboren ist, und erlebt jenes Jamais vu, das unsere Begegnungen mit der Kindheit ebenso oft begleitet wie das Aha! und Oho!, das wir erhoffen mögen. Alles ist ganz anders gewesen, sogar besser! Und endlich und vor allem handelt dieser Roman von Schlumpfs lebenslanger Leidenschaft zu Sally, jener rosigen Kämpferin für die Freiheit.

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»Urs Widmer erzählt in seinem kurios-furiosen ›Der Kongreß der Paläolepidopterologen‹ nicht nur das Leben eines Sonderlings und seine skurrilen erotischen Abenteuer, sondern parodiert, gleichsam im Vorbeilaufen, östliche Diktatoren, schweizerische Militärs und den internationalen Wissenschaftsbetrieb.«Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Ein grandios versponnener Roman, der in der farblosen Flut der Frühjahrsprogramme daran erinnert, wozu Literatur fähig ist. Ein romantischer Entwicklungsroman ... Ein Klassiker ... Eine großartige Satire ... Ein abgrundtief witziges Buch. In keinem seiner Bücher ist es Widmer bisher so perfekt gelungen, für seine Leser Schmetterlinge zu Urmonstern und die Monster unseres Alltags zu bunten Schmetterlingen werden zu lassen. ›Der Kongreß der Paläolepidopterologen‹ hat die skurrile Phantastik von ›Das enge Land‹, die schrägen Lebenserfahrungen der ›Liebesnacht‹ und den märchenhaften Realismus der ›Gestohlenen Schöpfung‹, er ist, um das Urteil eines Kollegen aus dem Jahr 1984 zu zitieren, ›Widmers bisher bestes Buch‹.«Süddeutsche Zeitung

»Die mit überschwappender Phantasie und sich überschlagenden Einfällen erzählte Geschichte Gustav Schlumpfs, eines Instruktionsoffiziers der Schweizer Armee. Man kann sich bei der Lektüre dieses Romans ausgiebig amüsieren über die grotesken erotischen Abenteuer, die dem Helden widerfahren.«Die Weltwoche

»Ein poetisches Meisterstück. Das Finale der drastisch zarten Liebesgeschichte, das außer Widmer nur Handke und Hitchcock gemeinsam hätten erfinden können, gehört in der neueren Literatur zum Besten.«Die Zeit

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