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Friedrich Dürrenmatt  |  Literatur und Kunst  |  Taschenbuch, 256 Seiten | € (D) 8.90 / sFr 15.90* / € (A) 9.20

detebe 23072 Broschur, 256 Seiten
Erschienen in Okt. 1998

ISBN 978-3-257-23072-7
(D) 8.90 / (A) 9.20
sFr 15.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Friedrich Dürrenmatt
Literatur und Kunst

Essays, Gedichte und Reden

Essays, Gedichte und Reden über Literatur und Kunst: Über Else Lasker-Schüler, über Lieblingsgedichte, über den Sinn der Dichtung in unserer Zeit, über die Schriftstellerei als Beruf, über den Film im Verhältnis zur Schriftstellerei, über Balzac, über Paul Flora, über Varlin, über Tomi Ungerer, über die eigenen Bilder und Zeichnungen und vieles mehr.

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»Mit der modischen Rebellion, der präparierten Entrüstung und dem branchenüblichen Zorn hat Dürrenmatt nichts gemein. Sein Ärger, sein Grimm und seine Empörung stammen nicht aus der Retorte. ›Ich bin ein Protestant und protestiere... Ich bin da, um zu warnen.‹ Beschämt und zähneknirschend gesteht er – denn das Wort ist schon einigermaßen kompromittiert –, ein Moralist zu sein, wenn auch, glücklicherweise, ein Moralist, der ›Stoffe, aber keinen Trost fabriziert, Sprengstoff, aber keine Tranquilizer‹. Ein Prediger mit alttestamentarischem Groll – und mit Dynamit in den Taschen. Für Dürrenmatt ist – seine essayistischen Arbeiten verraten es häufig – die Verbindung von Scharfsinn und Kindlichkeit, von Gescheitheit und natürlicher Direktheit, von tödlichem Ernst und Verspieltheit charakteristisch. Dürrenmatt hört niemals auf, ein exakt kalkulierender Artist zu sein. Und weil das artistische Element – dazu gehört auch seine Freude an Pointen und Überraschungseffekten – bei Dürrenmatt so gegenwärtig und intensiv ist, hat er für jene Textebastler, die unverfroren genug sind, sich Avantgardisten zu nennen, nur ein höhnisches Lächeln übrig: ›Viele schreiben nicht mehr, sondern treiben Stil.‹ Und: ›Wer Stil treibt, vertreibt sich nur die Zeit.‹«Die Zeit

»Dürrenmatt hat, vor aller Ästhetik, auf das Primat des Denkens gesetzt – und ist darüber zu einem der originellsten Selbstdenker unserer Zeit geworden.«Frankfurter Allgemeine Zeitung

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