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Ludwig Marcuse  |  Meine Geschichte der Philosophie  |  Taschenbuch, 336 Seiten | € (D) 12.90 / sFr 22.90* / € (A) 13.30

detebe 20301, 336 Seiten
Erschienen im Juli 2008

ISBN 978-3-257-20301-1
(D) 12.90 / (A) 13.30
sFr 22.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Ludwig Marcuse
Meine Geschichte der Philosophie

Aus den Papieren eines bejahrten Philosophiestudenten

»Philosophieren ist die Annäherung an eine Offenbarung, die nie stattfindet. Der Weg dahin ist voll von den scharfsinnigsten menschlichen Weisheiten«, so Marcuse in seiner ›Geschichte der Philosophie‹, in der er den Leser bekannt macht mit den Freuden »der großen Ernte des Denkens«.

Mehr zum Inhalt

»Der mehr oder weniger geneigte Leser möge es halten, wie's ihm gefällt. Er kann hineintun und wieder herausnehmen, was er möchte. Ich bin kein Spielverderber. Sollte er wünschen, den Intentionen des bejahrten Philosophie-Studenten zu folgen - wenigstens in den Stunden, in denen er diese Seiten umblättert, so denke er daran, was hier nicht beabsichtigt ist: nicht eine Geschichte der Philosophie (dazu ist dies hier zu sehr auf mein Maß zugeschnitten) und nicht eine Sammlung philosophischer Essays, ein Sprung von Thema zu Thema. Dies Gebilde gehört nicht zu einer Literatur-Gattung, die sich einen Namen gemacht hat. Während der Student ein Leben lang teils fasziniert, teils interessiert, teils gelangweilt, teils aus Vergnügen, teils aus Gewohnheit Philosophisches las und exzerpierte und niederschrieb und vortrug und debattierte, während er viele kleine Einsichten und keine ganz große Wahrheit gewann ... meditierte er, jubilierte er, sezierte er, kritisierte er, informierte er, kommentierte er, variierte, rehabilitierte, propagierte er, komponierte er ... vielleicht habe ich einiges vergessen.«

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»Ludwig Marcuse: ein milder Professor für deutsche Literatur, ein Querkopf, beredt, witzig und human, ein polemischer Pazifist, ein aufsässiges Original – ein blitzgescheiter Autor.«Hermann Kesten

»Ludwig Marcuse (1894–1971) erinnert an einen Aufklärer des 18. Jahrhunderts. Er war im Grunde seines Wesens ein Nachfahre von Voltaire, Wieland und Lessing. Von den Deutschen des 19. Jahrhunderts standen ihm solche nahe, die in hohem Maße von der aufklärerischen Geisteshaltung geprägt waren: Schopenhauer, Heine und Börne. Ihnen hat er nicht von ungefähr auch biographische und geistesgeschichtliche Darstellungen gewidmet. Ohne hohepriesterliche und prophetische Allüren bringt er seine Einsichten mit streitbarer Anmut und ironischem Esprit zur Sprache. Gegenüber den Totalitätsansprüchen der Ideologien beharrt er auf der Unersetzlichkeit der Erfahrung, die es immer nur mit Fragmenten zu tun habe. Manchmal bringt er aufgeblasene Doktrinen mit einem fragenden Nadelstich zum Zerplatzen. Akademischer Jargon ist ihm fremd. Er liebt das Aperçu, brilliert in anekdotischer Kürze, im treffsicheren Zitat, in der überraschenden Analogie. Er erinnert an den mittelalterlichen Hofnarren, der in scherzhafter Weise dem Herrscher die herausforderndsten Dinge sagen durfte.«Die Welt

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