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Marijane Meaker  |  Meine Jahre mit Pat  |  Biographie, Taschenbuch, 336 Seiten | € (D) 9.90 / sFr 17.90* / € (A) 10.20

Biographie, detebe 23742, 336 Seiten
Erschienen im Aug. 2008

ISBN 978-3-257-23742-9
(D) 9.90 / (A) 10.20
sFr 17.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Marijane Meaker
Meine Jahre mit Pat

Erinnerungen an Patricia Highsmith
Aus dem Englischen von Manfred Allié

Marijane Meakers Erinnerungsbuch beginnt wie ein Liebesroman, komplett mit exotischem Dekor, schnellen Dialogen und einem Who’s Who der New Yorker Intellektuellenszene. Es sind die wilden 1950er Jahre, als eine neue Generation von Künstlern sich im Greenwich Village trifft, um Literatur und Sexualität neu zu erfinden. Als sie sich 1959 kennen- und – sofort – liebenlernen, ist Marijane Meaker 32 und eine aufstrebende Autorin von Thrillern, Jugendbüchern und lesbischen Liebesgeschichten; Patricia Highsmith ist 38, ein glamouröser Weltstar und für viele im Village ein mutiges Vorbild.

Mehr zum Inhalt

Das ›L’s‹ lag in einer kleinen Seitenstraße im Greenwich Village, eine schummrige, gemütliche Lesbenbar. Und der Laden schien nicht einmal der Mafia zu gehören; keine Türsteher in protzigen Zweireihern, keine Siegelringe am kleinen Finger. Genauer gesagt gab es überhaupt keine Männer. Man hatte nicht den Eindruck, daß alle Besucherinnen entweder butch oder femme waren. Die meisten sahen eher wie Collegemädchen aus, gut angezogen, nicht dick geschminkt wie manche Älteren. Die Musik war sanft: Jeri Southern sang ›You Better Go Now‹, Frances Faye schnurrte ›I’m Drunk with Love‹. Eine gutaussehende dunkelhaarige Frau im Trenchcoat stand an der Bar und trank Gin, und rundum wurde getuschelt: Das ist Claire Morgan! In der Welt draußen kannte man sie besser unter dem Namen Patricia Highsmith, Verfasserin von ›Zwei Fremde im Zug‹; Alfred Hitchcock hatte den Thriller 1951 verfilmt. Marijane Meakers Erinnerungsbuch beginnt wie ein Liebesroman, komplett mit exotischem Dekor, schnellen Dialogen und einem Who’s Who der New Yorker Intellektuellenszene. Es sind die wilden 1950er Jahre, als eine neue Generation von Künstlern sich im Greenwich Village trifft, um Literatur und Sexualität neu zu erfinden. Als sie sich 1959 kennen- und – sofort – liebenlernen, ist Marijane Meaker 32 und eine aufstrebende Autorin von Thrillern, Jugendbüchern und lesbischen Liebesgeschichten; Patricia Highsmith ist 38, ein glamouröser Weltstar und für viele im Village ein mutiges Vorbild.

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»Herzzerreißend: Man sieht eine Frau, hochbegabt, fast noch jung, schön wie eine ›Mischung aus Prinz Eisenherz und Rudolf Nurejew‹ (Meaker), in ihrem Alltag, beim Lieben, Arbeiten, Feiern, Streiten, Gärtnern und ja, Trinken. Man sieht ein Leben, das sich auch noch ganz anders hätte entwickeln können.«Der Spiegel

»Meaker schildert ohne Groll die Geschichte ihrer Liebe bis zu ihrem Scheitern. Sie beschreibt, was war, ohne zu übertreiben oder zu beschönigen. Nie will sie das Werk ihrer berühmten Partnerin aus dem gemeinsam Erlebten erklären, nie drängt sie sich und die eigene Schriftstellerei in den Vordergrund. Allein in den Epilog, der von einem Wiedersehen nach über dreißig Jahren berichtet, mischen sich Unverständnis und Ärger. So zeichnet das Buch wie nebenbei auch ein Portrait der New Yorker Künstlerszene der späten fünfziger Jahre, mit all ihren Eitelkeiten und grundiert von McCarthy und der Hexenjagd auf Linke, Intellektuelle, Homosexuelle und Lesben. Nach Meakers Erinnerungen muß man unbedingt Highsmith lesen.« Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Man sollte ›Meine Jahre mit Pat‹ schon wegen Meakers erfrischenden Umgangs mit der eigenen Vergangenheit lesen, aber auch weil sie wie nebenbei eine Sittenskizze der New Yorker Künstlerszene der späten Fünfzigerjahre überliefert.«Berliner Zeitung

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