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Petros Markaris  |  Nachtfalter  |  Roman, Taschenbuch, 560 Seiten | € (D) 11.90 / sFr 19.90* / € (A) 12.30

Roman, detebe 23353 Broschur, 560 Seiten
Erschienen in März 2003

ISBN 978-3-257-23353-7
(D) 11.90 / (A) 12.30
sFr 19.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Petros Markaris
Nachtfalter

Ein Fall für Kostas Charitos
Aus dem Neugriechischen von Michaela Prinzinger

Kommissar Charitos ist krank. Eigentlich sollte er sich ausruhen und von seiner Frau verwöhnen lassen. Doch so etwas tut ein wahrer Bulle nicht. Eher steckt er bei Hitze und Smog im Stau, stopft sich mit Tabletten voll und jagt im Schritttempo eine Gruppe von Verbrechern, die die halbe Halbwelt Athens in ihrer Gewalt hat.

Mehr zum Inhalt

Erdbeben auf einer Kykladen-Insel: Einige Bewohner werden unter Trümmern begraben. Ein längst begrabener, mysteriöser Toter jedoch kommt durch die Erschütterungen wieder ans Tageslicht. Für Kommissar Kostas Charitos Grund genug, seine Ferien in der Ägäis abzubrechen und mit der Leiche auf dem Buckel in sein geliebtes Athen zurückzukehren. Dort wartet bereits ein weiterer Fall auf ihn, der Mord am allseits gefürchteten Rotlichtbaron Koustas. Charitos stürzt sich in die Arbeit, doch bald schon rächt sich, daß er sich nicht richtig erholt hat: Er bekommt Herzrasen und muß ins Krankenhaus. Einziger Trost: Seine Tochter Katerina kommt extra für ihn aus Thessaloniki angereist. Auch sie hat Herzprobleme – anderer Art. Aus dem Krankenhaus entlassen, fragt sich Charitos vielleicht zum ersten Mal in seinem Leben nach dem Sinn seiner Arbeit: Da sind ein stadtbekannter und ein unbekannter Toter. Beide werden offensichtlich von niemandem betrauert. Warum sollte er also den Mörder der beiden suchen? Doch je mehr er bohrt, um so deutlicher wird, daß hinter den beiden Fällen schmutzige Machenschaften höchster Chargen aus Politik und Wirtschaft stehen. Charitos wagt sich weit vor. Bis das Schlimmste eintritt, was einem Bullen aus Leidenschaft passieren kann: Er wird vom Dienst suspendiert.

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»Markaris zeichnet ein überaus lebendiges Bild von der Athener Gegenwart. Mit Witz, Charme und Ironie erzählt Markaris eine reizvolle, geschickt verwobene Kriminalgeschichte mit überaus lebensnahen Figuren.«Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Kostas Charitos ist eine extrem glaubwürdige Figur. Und seine Fälle sind dito realistisch. Petros Markaris revitalisiert den Kriminalroman als realistischen Querschnitt durch eine Gesellschaft zum Zeitpunkt x. Markaris hat Geschichten zu erzählen, für die der Polizeiroman die ideale Form hergibt. Pragmatische Sujets eben, die die inhaltliche Essenz von Kriminalliteratur sind.«Freitag

»Neben Spannung und einer ausgeklügelten, intelligenten Story bietet dieser Krimi sehr viel Lokalkolorit, politisch-gesellschaftlichen Hintergrund und ausgefeilte, stimmige Charaktere. Unterhaltung auf die intelligente Art.«Die Rheinpfalz

»Petros Markaris erzählt mit einer unter griechischen Intellektuellen seltenen mediterranen Leichtigkeit, voller Lust am Fabulieren. Mit Kommissar Charitos ist eine Figur ins literarische Leben getreten, der man ein langes Wirken wünscht.« Frankfurter Rundschau

»Es geht um Geldwäsche, um korrupte Politiker und familiäre Konflite von fast antikem Ausmaß. Am Ende wirft Kostas sich, um das Leben einer schönen Frau zu retten, in die Bahn einer Kugel. Aber keine Angst - die Tage des dicken Kommissars sind noch nicht gezählt; in zwei weiteren Büchern, die Markaris seit ›Nachtfalter‹ geschrieben hat, ist er wieder unermüdlich unterwegs.«Süddeutsche Zeitung

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