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Magdalen Nabb  |  Nachtblüten  |  Roman, Taschenbuch, 336 Seiten | € (D) 10.90 / sFr 17.90* / € (A) 11.30

Roman, detebe 23381 Broschur, 336 Seiten
Erschienen in März 2004

ISBN 978-3-257-23381-0
(D) 10.90 / (A) 11.30
sFr 17.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Magdalen Nabb
Nachtblüten

Guarnaccias zwölfter Fall
Aus dem Englischen von Christa E. Seibicke

Eine ermordete alte Dame, der Duft des Nachtgartens einer Villa in Florenz und ein englischer Kunstsammler ziehen Maresciallo Guarnaccia in ein Milieu, dem er sich zunächst nicht gewachsen glaubt. Doch nicht nur Sir Christopher hat vollstes Vertrauen in Guarnaccias Fähigkeiten.

Mehr zum Inhalt

Sara Hirsch bittet Maresciallo Guarnaccia um Hilfe: Sie hat das Gefühl, dass jemand in ihrer Wohnung war. Erstens rieche sie das, und zweitens habe sie ein Küchenmesser in der Diele gefunden, an einem Platz, wo sie nie im Leben ein Küchenmesser liegenlassen würde. Außerdem hat die alte Dame eine anonyme Postkarte bekommen, die mit dem Text beginnt: »Jetzt, da wir wissen, wo du wohnst...« Guarnaccia vermutet, dass hier ein skrupelloser Hausbesitzer am Werke ist, der eine lästige Altmieterin loswerden will, um ungestört die Miete erhöhen zu können. Darum rät er Signora Hirsch, sich sofort mit ihrem Rechtsanwalt in Verbindung zu setzen, und verspricht, am nächsten Tag bei ihr vorbeizuschauen. Doch am nächsten Tag wird Guarnaccia wegen eines Einbruchs in die Villa eines englischen Kunstsammlers, Sir Christopher, gerufen. Obwohl außer ein paar silbernen Haarbürsten nichts fehlt, kommt Guarnaccias Chef, Capitano Maestrangelo persönlich, mit zum Tatort. Bald erfährt Guarnaccia den Grund: Der Capitano hofft den echten Monet zu sehen, den Sir Christopher besitzen soll. Über diesen neuen Fall hätte Guarnaccia die alte Signora Hirsch fast vergessen. Als er sie schließlich wiedersieht, liegt sie tot in ihrer Wohnung. Guarnaccia plagen Gewissensbisse.

StimmenAlle anzeigen

»Magdalen Nabb hat mit dem bedächtigen Maresciallo eine ebenso sympathische Figur geschaffen wie Donna Leon mit ihrem Commissario Brunetti.«Brigitte

»Maresciallo Guarnaccia ist der Typ Inspektor Columbo: etwas langsam, fast trottelig, aber nachdenklich und beständig, einer, der den Nebenaspekten eines Falles nachgeht und sich auch nicht scheut, eine Untersuchung noch einmal von vorne zu beginnen, weil er Zweifel an deren Ergebnissen hat. Ein aufrechter Polizist mit einem guten Herzen, der nebenher noch alten Damen ihre Handtaschen zurückbringt und ihnen, aus Mitleid, den Diebstahl aus der eigenen Brieftasche ersetzt.«Deutsche Welle

»Magdalen Nabb hat mit der Figur des Maresciallo Guarnaccia den Typ eines antiintellektuellen Polizisten geschaffen, dessen Verwirrung angesichts menschlicher Abgründe immer glaubwürdig und nie sentimental ist.«Emma

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