Kriminelle Weihnachtsgeschichten
Daniel Kampa (Hg.)
Raymond Briggs
W. Somerset Maugham
Geschichte einer Entrüstung
Ludwig Marcuse
Homer, Peter Von der Mühll (Hg.)
Charles Dickens
Szenen aus dem Landleben in vier Akten
Anton Cechov
F.K. Waechter
Autobiographie eines Teddybären
Tomi Ungerer, Tomi Ungerer (Ill.)
Ausgewählte Romane
Georges Simenon
John Irving
›oi dialogoi‹, ein klassisch griechischer Titel für kurze, humoristisch angehauchte Erzählungen: über die Schönen Künste, Feuerwerke und Silvester, über Automobil- und Heiligenkult, Eigentumswohnungen, Gespenster, Wunder und Atomschutzanlagen; oder über die Schüchternheit, den Fußballstar Maradona und die grünen Männchen – jedenfalls über Neapel. Und die Kunst, miteinander zu reden.
›oi dialogoi‹: ein ›klassischer‹ Titel für kurze, humoristisch angehauchte Erzählungen. De Crescenzo, Anhänger einer auf den Menschen zugeschnittenen Philosophie, ließ sich für diese Erzählungen von den berühmten Dialogen Platos inspirieren. »Wenn in diesem Buch eine Botschaft verkündet wird«, sagt der Autor, »so diejenige, dass wir im Leben die Liebe und nicht die Macht wählen sollen.« Doch die Dialoge mit den Philosophen, die Erzählungen, welche auf den von Sokrates und Epikur vertretenen Lebensprinzipien basieren, drehen sich hauptsächlich um das Thema des ›Neapolitanischen‹: Neapel als ›das‹ Leben. Das fröhliche Werk des Neapolitaners Luciano De Crescenzo, anzusiedeln zwischen ›Also sprach Bellavista‹ und ›Geschichte der griechischen Philosophie‹.
»Eine solche Verbindung von Gescheitheit, nein: philosophischer Gabe mit Lustigkeit und Anmut ist einmalig. Wahrhaftig, mal ein Stück fröhlicher Wissenschaft. Bringen Sie mehr von ihm!«Günther Anders
»De Crescenzo zeigt mit ›oi dialogoi‹ – ähnlich wie Paul Watzlawick –, daß die Beschäftigung mit komplizierten Fragen nicht nur Arbeit, sondern auch Vergnügen bereiten kann.«Die Zeit
»Nachdem selbst die Freizeit vor der Postmoderne kaum mehr zu retten ist, kommt uns dieser neapolitanische Philosophenstreich gerade recht: und da sage noch einer, die Philosophie habe nichts mit dem Leben zu tun! Ein De Crescenzo gehört ihm gekauft!«Hessischer Rundfunk
»Wer sich unter dem Einfluß gängiger Schulphilosophie daran gewöhnt haben sollte, von einem philosophischen Autor stets nur abstrakte Gedankenakrobatik, humorloses Spezialistentum, schwerverständlichen Fachjargon zu erwarten, dem wird die Lektüre von Luciano De Crescenzos Büchern eine hocherfreuliche Enttäuschung bereiten. Klar, schnörkellos, mit Witz geschrieben, keine Minute den Vorwurf scheuend, ein Popularisator zu sein, von Anekdoten, persönlichen Einfällen und gewagten Vergleichen großzügigen Gebrauch machend, verfaßt der ehemalige IBM-Manager Werke, die in der zeitgenössischen philosophischen Buchlandschaft – bildlich gesprochen – wie eine geistige Blutauffrischung wirken.«Neue Zürcher Zeitung