Logo Diogenes Verlag
Slawomir Mrozek  |  Der Perverse  |  Hardcover Leinen, 272 Seiten | € (D) 19.90 / sFr 28.90* / € (A) 20.50

Hardcover Leinen, 272 Seiten
Erschienen im Okt. 1995

ISBN 978-3-257-06077-5
(D) 19.90 / (A) 20.50
sFr 28.90*
* unverb. Preisempfehlung

Merken Platzhalter Okay-Icon Drucken

Slawomir Mrozek
Der Perverse

und andere Geschichten
Aus dem Polnischen von Christa Vogel

Ob Mrozek die neue Geschäftstüchtigkeit seiner Landsleute nach der Wende auf die Schippe nimmt oder mit der Idee des Vampirkommandos frischen Wind in festgefahrene Abrüstungsverhandlungen bringt, ob er in den allseits beliebten Präsidentengeschichten der Herrschaftsdummheit eins auf die Mütze gibt oder den Allmachtswahn der modernen Medizinmänner aufs Korn nimmt: Vor seinem bissigem Witz gibt es kein Ausweichen. Hat er mit den ›Geheimnissen des Jenseits‹ bereits das Diesseits entlarvt, so ist auch in ›Der Perverse‹ nichts so normal, als dass es nicht ins Irreale kippen könnte. 100 Satiren vom »Spezialisten des linden Wahns« (›FAZ‹). Aber Vorsicht: Als Bettlektüre ungeeignet – zum Einschlafen viel zu kurzweilig!

StimmenAlle anzeigen

»Je weiter man sich am Faden der Kurz- und Kürzestgeschichten zum Ende der 250 Seiten vorhangelt, um so mehr gewinnt man Spaß an den skurrilen Ideen des Autors, um so besser kommt man auf den Hintersinn, der sich in diesen oft so alltäglichen Geschichtchen verbirgt.«Allgemeine Zeitung

»Der polnische Dramatiker hat einen neuen Band mit hundert kurzen und verblüffend unterhaltsamen Erzählungen vorgelegt. Mrozek, der surrealistische Satiriker, zeigt sich hier als Meister der Shortest storys. Mrozek ist ein vernünftiger Phantast, ein absurder Logiker, der die Pointen überraschend setzt und die Paradoxa wie ein Taschenspieler vorführt.«Berliner Zeitung

»Kabinettstückchen moderner Satire.«Buchkultur

»Wie in seinen Stücken soll der nackte Text eindeutig sein, linear erzählt, einfach, transparent. Die Sätze folgen unerbittlich dem logischen Sinn bis zum Umschlag ins Absurde. Das ist Mrozeks Methode; sie provoziert unser Denken. Die Prosa seit den 80er Jahren indes bezieht ihre satirische Inspiration nicht mehr aus dem Widerstreit der Systeme in Ost und West, sie ist immer geschichtsphilosophischer geworden, aber modellhaft geblieben.«DeutschlandRadio

»Dieses Buch bezaubert durch seine Lebendigkeit, Leichtigkeit und seinen Scharfsinn.« La Vanguardia

»Seine scharfe Beobachtung durch die prismatisch geschliffene Brille des Surrealisten beschränkt sich nicht auf Lokales. Sturheit, Korruption, Gier und andere Manifestationen des dem Menschen innewohnenden Schweinehundes sind schließlich globale Phänomene. So ist das bei Mrozek: jede Geschichte ein Zeigefinger, der sich mal moralisch hebt, mal einen Elefanten in die Luft malt, sich am Kopf kratzt, den neuesten Russenwitz aufspießt und immer wieder an der Stelle bohrt, wo es kitzelt.«Neue Zürcher Zeitung

»Einfache, kurze, pointierte Geschichten.«Norddeutscher Rundfunk

»Mrozeks Erzählkunst liegt in der Nuance, im fast zu übersehenden Detail.«Tages-Anzeiger

Lesezeichen / Weitersagenschliessen