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Andrej Kurkow  |  Pinguine frieren nicht  |  Roman, Taschenbuch, 544 Seiten | € (D) 11.90 / sFr 21.90* / € (A) 12.30

Roman, detebe 23473 Broschur, 544 Seiten
Erschienen in Aug. 2005

ISBN 978-3-257-23473-2
(D) 11.90 / (A) 12.30
sFr 21.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Andrej Kurkow
Pinguine frieren nicht

Aus dem Russischen von Sabine Grebing

Viktor und der Pinguin Mischa, die beiden Helden von ›Picknick auf dem Eis‹, sehen sich nach einer turbulenten Suche wieder. Doch bis die beiden ihr Glück finden, wird noch einiges passieren ...

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Auf der Polarstation in der Antarktis, wohin Viktor vor der Mafia geflüchtet war, hält er es nicht lange aus. Das Vermächtnis eines sterbenden Bankiers, der ebenfalls ins ewige Eis geflohen war, und nicht zuletzt der Gedanke an den Pinguin Mischa, dem Viktor noch etwas schuldig ist, lassen ihm keine Ruhe. Er fliegt zurück nach Kiew, zu der kleinen Sonja und ihrem von Viktor bezahlten Kindermädchen, zu dem er früher einmal in enger Beziehung stand. Doch Viktors Hausschlüssel passt nicht mehr, und in seinem Bett schläft inzwischen »ein anderer Onkel«, wie ihm Sonja vertrauensvoll mitteilt. So findet Viktor in Moskau bei der Witwe des Bankiers, dessen Testament er überbringt, eine erste Unterkunft – und mehr als das. Doch kann das süße Leben Viktor nicht von seiner Suche nach Mischa abbringen. In der Klinik, in der Mischa seinerzeit operiert wurde, weiß man nur, dass der Pinguin von ein paar Männern in schwarzen Anzügen abgeholt wurde. Viktor schwant nichts Gutes. Auf dem Friedhof, wo die Mafiabosse ihre ›Familienmitglieder‹ begraben, passt Viktor Trauerzüge ab und hofft so, Mischa zu finden. Und in der Tat beginnt hier eine heiße Spur ...

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»Andrej Kukrows Pinguin-Romane sind eine skurille Zeitreise durch die Gegenwart der Ukraine und der GUS-Staaten. Die Zeit ist dabei seltsam gekrümmt. Einerseits passieren jeden Tag Abenteuer und Ungeheuerlichkeiten, auf der anderen Seite passiert nichts, alles verharrt in einem postsowjetischen Trauma. Nur wer Phantasie hat, bringt den notwendigen Optimismus zusammen, und wer sich mit einem Pinguin zusammen tut, hat Chancen, halbwegs fröhlich zu überleben.«Buchkultur

»Gibt es etwas Anrührenderes als einen melancholischen Mann und einen Pinguin? Ja. Noch anrührender sind ein ukrainischer melancholischer Mann und ein einsamer Pinguin. ›Picknick auf dem Eis‹ und ›Pinguine frieren nicht‹ sind zwei wunderbar abgründige Romane. So leicht, elegant und heiter Kurkow die Abenteuer Viktors erzählt – seine beiden Bücher sind sehr genaue, oft satirische Spiegel einer Welt, in der die Verbrecher und niemand sonst das Verhalten aller bestimmen. In diesem Sinne handelt es sich um Kriminalromane der radikalen Art: Unschuldig sind nur Kinder und Tiere, alle anderen sind Gesetzgeber, Henker und Mitläufer.«Die Zeit

»Eine gelungene Mischung aus ungeschöntem Realismus und Poesie in der Tristesse. Halb Krimi, halb Kuriosum – und ein Soziogramm dazu.«Facts

»Kurkow ist ein Meister der Erzählkunst, der seine Leser leicht und locker über die Klippen dieser schön-schrecklichen Geschichte trägt. Der Schrecken kommt bei Kurkow als Burleske daher, bei der einem das Lachen im Halse stecken bleibt. Dazwischen gibt es immer wieder Szenen von solch zarter, anrührender Traurigkeit, daß man weinen könnte.«Kölner Stadtanzeiger

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