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Ingrid Noll  |  Rabenbrüder  |  Roman, Taschenbuch, 288 Seiten | € (D) 10.90 / sFr 17.90* / € (A) 11.30

Roman, detebe 23454 Broschur, 288 Seiten
Erschienen in Jan. 2005

ISBN 978-3-257-23454-1
(D) 10.90 / (A) 11.30
sFr 17.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Ingrid Noll
Rabenbrüder

Der verträumte Paul und der jüngere, lebenslustige Achim sind Rabenbrüder, und auch in der Familie herrscht nicht ewiger Friede, als man sich zum Totenschmaus im Mainzer Elternhaus versammelt. Wie schon ein altes Sprichwort sagt: Wenn Gott mit dem Tod kommt, dann naht der Teufel mit den Erben!

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Eine schwer durchschaubare Mutter, zwei grundverschiedene Brüder und eine unliebsame Schwiegertochter versammeln sich zum Totenschmaus im Mainzer Elternhaus, nachdem der hypochondrische Vater das Zeitliche gesegnet hat. Aus gutem Grund hat man sich länger nicht gesehen, und kaum ist man wieder beieinander, beginnen alte Konflikte zu schwelen. Ob der Vater auch wirklich ohne Nachhilfe unter die Erde gekommen ist? Erst vor kurzem hatte die Mutter Paul gestanden, dass sie ein selbstbestimmtes Leben führen wollte. War das etwa kein Mordmotiv? Die Brüder – der versponnene Paul und der verspielte Achim – entwickeln daraufhin wilde Phantasien, während Schwiegertochter Annette um ihre eigene Ehe pokert. Ingrid Noll ist in ihrem neuen Roman so einfühlsam, aber auch so unerbittlich wie nie zuvor. Vertrackte Frauen und morbide Männer: Rabenbrüder kommen aus einer Familie, in der jeder jedem zum Hindernis wird. Ingrid Noll auf dem Höhepunkt ihrer Erzählkunst: rabenschwarz!

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»Üblicherweise schreibt sie von heimtückisch-gewitzten Frauen, die ihre Ex-Liebhaber gern mal unter die Terrakotta-Fliesen verscharren. In diesem Roman von Ingrid Noll spielen zwei Männer die Hauptrollen: Achim und Paul, mehr im Neid um die Gunst der Mutter als in Liebe verbunden. Um die ›Rabenbrüder‹ versammelt sich die Familie – nach außen heil, nach innen morbide. Gewohnt skurril und mit viel schwarzem Humor spinnt die Autorin ein Netz aus Raffgier und gekränkter Eitelkeit, in dem sich alsbald ein Toter verfängt... Es gilt: Wer eine solche Familie hat, braucht keine Feinde.«Stern

»Familien sind teuflische Gemeinschaften. Besonders, wenn dabei Ingrid Noll die Hände im Spiel hat. Ingrid Noll erweist sich einmal mehr als Meisterin des schwarzen Humors: ein kriminelles Vergnügen.«Annabelle

»Die First Lady der deutschen Krimi-Autorinnen meuchelt sich mal wieder gründlich wie beim Frühjahrsputz durch leicht verwahrloste Verhältnisse: Bei Wilhelms geht's ans Erben, und da steht man sich ja schnell mal im Weg. Rabenschwarz ist diese Geschichte, belebt von Aasgeiern, wie sie jeder in der Familie hat, der keine Feinde mehr braucht.«Brigitte

»Ein rabenschwarzes Familiendrama mit kriminalistischen Elementen. Subtile Spannung und vor allem das Portrait zweier Brüder, die aus vollkommen verschiedenen Welten zu stammen scheinen, machen den Reiz dieses Romans aus, der eine Mischung ist aus Psychothriller, Beziehungsdrama und Satire.«NDR

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