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Philippe Djian  |  Reibereien  |  Roman, Taschenbuch, 240 Seiten | € (D) 8.90 / sFr 15.90* / € (A) 9.20

Roman, detebe 23569 Broschur, 240 Seiten
Erschienen in Feb. 2007

ISBN 978-3-257-23569-2
(D) 8.90 / (A) 9.20
sFr 15.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Philippe Djian
Reibereien

Aus dem Französischen von Uli Wittmann

Er sieht gut aus, ist liebenswürdig und charmant, hat Erfolg bei den Frauen und kommt zu Geld. Alles bestens, wie es scheint – wäre da nicht seine Mutter, die immer dann Hilfe braucht, wenn er sie selbst am nötigsten hätte.

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»Ich verlasse dich nie« – so tröstet der elfjährige Sohn seine Mutter nach einem Ehekrach. Dieses Versprechen wird er sein Leben lang einhalten. Egal, ob sie stockbesoffen an irgendwelchen Partys herumlungert, einen Autounfall hat oder gerade mal wieder einen unmöglichen Mann aufgabelt – ihr Sohn ist immer für sie da. Wen wundert’s, dass ihm bei so viel Fürsorglichkeit das eigene Leben entgleitet. Dabei könnte alles so gut laufen. Er kommt gut bei den Frauen an und scheffelt ordentlich Geld. Das Glück scheint nah ... ›Reibereien‹ ist ein Buch, mit dem Philippe Djian mehr denn je an seine amerikanischen Vorbilder anknüpft – an J. D. Salinger, Raymond Carver und Bret Easton Ellis. Ein wildes und zugleich melancholisches Buch über die ›lost generation‹ von heute.

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»›Reibereien‹ ist beste unterhaltsame Lektüre, die nicht nur melancholisch, sondern auch zärtlich, spannend und von Ironie durchzogen ist. So seltsam das auch klingen mag, in diesem Drama bricht das Ungesagte sich Bahn, Humor blitzt zwischen den Zeilen auf. Ein schönes Buch, das mit Emotionen in aller Gegensätzlichkeit spielt: Es ist grob und feinsinnig zugleich, kalt und doch voller Wärme.«Reutlinger General-Anzeiger

»Der Zauber von Djians neustem Roman liegt im Ungesagten, in der Beschreibung rastloser Figuren, schweigsamer Typen, die ihre Gefühle möglichst tief verbergen. Und doch kann sie der Leser erahnen.«L'Express

»Djian hat wohl einige Illusionen abgelegt, aber sein Blick ist noch immer freundlich, er betrachtet alles mit einem leicht melancholischen Lächeln – unwiderstehlich.«Le Monde

»In seinem gewohnt ironischen Ton führt uns Philippe Djian vor, daß wir im Grunde alle ›auf der Suche nach einem besseren Leben‹ sind.«Berner Zeitung

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