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Patricia Highsmith, Paul Ingendaay (Hg.)  |  Salz und sein Preis  |  Roman, Hardcover Leinen, 464 Seiten | € (D) 21.90 / sFr 38.90* / € (A) 22.60

Roman, Hardcover Leinen, 464 Seiten
Erschienen in Mai 2005

ISBN 978-3-257-06402-5
(D) 21.90 / (A) 22.60
sFr 38.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Patricia Highsmith
Salz und sein Preis

Aus dem Englischen von Melanie Walz
Herausgegeben von Paul Ingendaay

Die erste deutsche Übersetzung erschien 1990 unter dem Titel ›Carol‹ im Diogenes Verlag. Eine ganz normale Geschichte, nur daß 1952, als der Kultroman einer lesbischen Liebe in McCarthys Amerika erstmals unter Pseudonym erschien, dort alles als verdächtig galt, was etwas anders war. ›Salz und sein Preis‹ ist Patricia Highsmiths einziger Roman, der von erfüllter Liebe handelt, die als Glück empfunden wird und nicht als böser Wahn. Nie wieder schreibt die Autorin, die den Roman unter dem Eindruck einer persönlichen Begegnung begann, so sinnlich, so poetisch, so erotisch.

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Eine ganz normale Geschichte, nur dass 1952, als der Kultroman einer lesbischen Liebe in McCarthys Amerika erstmals unter Pseudonym erschien, dort alles als verdächtig galt, was etwas anders war: Zwei Frauen lernen sich kennen und beschließen, eine lange Reise miteinander zu machen. Ein Privatdetektiv folgt ihnen, um Beweise für ihre erotische Beziehung zu sammeln. Die eine Frau reist ab, die andere bleibt grübelnd zurück. Irgendwann reist auch diese wieder heim. Dazwischen haben die beiden Tage und Kilometer hinter sich gebracht, um sich kennen- und liebenzulernen. Eine knisternde Amour fou. Ein moralisches Dilemma für die eine, das ihr, wie immer sie sich entscheidet, einen hohen Preis abfordert. Und eine Road-novel à la ›Thelma und Louise‹, mit dem Unterschied, dass Carol und Therese kein Verbrechen begangen haben außer dem, sich zu lieben. ›Salz und sein Preis‹ ist Patricia Highsmiths einziger Roman, der von erfüllter Liebe handelt, die als Glück empfunden wird und nicht als böser Wahn. Nie wieder schreibt die Autorin, die den Roman unter dem Eindruck einer persönlichen Begegnung begann, so sinnlich, so poetisch, so erotisch.

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»Innerhalb der erstklassigen Werkausgabe, deren Bände den Leser geradezu süchtig machen können, immer wieder und mehr Romane und Erzählungen von Highsmith lesen zu wollen, ist nun auch ›Salz und sein Preis‹ erschienen – flüssig übersetzt von Melanie Walz und ergänzt um ein Nachwort der Autorin von 1989, in dem sie sich zu dem pseudonym publizierten Buch bekennt, sowie um die ›Bloomingdale Story‹, eine erste Skizze der Geschichte. ›Salz und sein Preis‹ ist wahrscheinlich Highsmith' persönlichstes Buch, das sie selbst ein ›schmerzliches‹ nannte. Es ist weit mehr als ein Lesbenroman, dafür ist es zu vielschichtig und mehrdeutig. Auch wenn es kein klassischer Suspense-Roman ist, so ist es doch ein echter Highsmith. Nur verläuft er verkehrt herum, von der Verwirrung der Gefühle zu deren eigenem Gesetz hin zum Unwahrscheinlichsten, das es im Kosmos der Patricia Highsmith gibt: dem Gelingen.« Frankfurter Allgemeine Zeitung

»›Salz und sein Preis‹ erzählt von der Suche nach Liebe und Glück, wirklichem Glück... Die Heldinnen können sogar lachen, illusionslos, aber froh... und mit diesem untergründigen Beben, das Patricia Highsmiths Markenzeichen geworden ist.«The Sunday Times

»Der erste lesbische Liebesroman der amerikanischen Literatur. Dieses Buch hatte Tausenden Mut gemacht, hatte Tausenden die Zunge gelöst, Tausende instand gesetzt, ein ihrem Eros gemäßes Leben zu führen. Was Patricia Highsmith hier vorlegt, ist also nicht mehr und nicht weniger als eine Art éducation sentimentale unter Frauen. Das war und ist noch immer mutig und originell.«Die Welt

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