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Alfred Andersch  |  Sansibar oder der letzte Grund  |  Roman, Hardcover Leinen, 192 Seiten | € (D) 29.90 / sFr 53.90* / € (A) 30.80

Roman, Hardcover Leinen, 192 Seiten
Erschienen in März 2008

ISBN 978-3-257-06576-3
(D) 29.90 / (A) 30.80
sFr 53.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Alfred Andersch
Sansibar oder der letzte Grund

Roman und Film

1937 findet in dem Ostseestädtchen Rerik eine Gruppe von Leuten zusammen: der kommunistische Funktionär Gregor, die Jüdin Judith, der Fischer Knudsen, sein von Sansibar träumender Schiffsjunge und der Pfarrer Helander. Alle haben sie nur ein einziges Ziel: Deutschland zu verlassen. Vor 50 Jahren erschienen, ist der Roman heute ein moderner Klassiker.

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›Sansibar oder der letzte Grund‹ ist »Anderschs erster und bis heute sein populärster Roman. Zusammen mit ›Die Kirschen der Freiheit‹ hat er wesentlich das Bild des Autors Andersch in der Öffentlichkeit geprägt. Als der Roman im Herbst 1957 erschien, fand er bei der Kritik große Beachtung, auch über den deutschen Sprachraum hinaus: Auch englische und amerikanische, französische, italienische, holländische und schwedische Blätter besprachen das Buch. Zahlreiche ausländische Verlage erwarben gleich nach Erscheinen Übersetzungsrechte. Der Roman wurde der literarische Erfolg, den sich Andersch seit langem erhofft hatte.« So beschreibt Dieter Lamping in seinem Kommentar in den ›Gesammelten Werken‹ (Diogenes, 2004) die große Resonanz, auf die der Roman unmittelbar nach Erscheinen stieß – ein Erfolg, der auch heute noch unvermindert anhält. ›Sansibar oder der letzte Grund‹ ist inzwischen zu einem Longseller und modernen Klassiker geworden. Der Ausgabe liegen zwei DVD bei mit den beiden Filmadaptionen des Romans: 1961 verfilmte Rainer Wolffhardt den Roman für den Süddeutschen Rundfunk, 1985–87 Bernhard Wicki im Auftrag des Westdeutschen Rundfunks.

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»Anderschs historischer Roman ist eine aufschlussreiche Charakterstudie. Seine Figuren - Fischer Knudsen, sein Schiffsjunge, Kommunist Gregor und Pfarrer Helander - proben den Aufstand gegen die menschliche Verkümmerung im Nazi-Deutschland. Ohne große Worte, aber mit großen Gefühlen und Gedanken zwischen den Zeilen.«Rheinischer Merkur

»Einer der bedeutendsten Romane der deutschen literarischen Nachkriegsproduktion.« Beda Allemann

»Ein wunderbares Buch.« Wolfgang Koeppen

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