Logo Diogenes Verlag
Andrzej Szczypiorski  |  Die schöne Frau Seidenman  |  Roman, Taschenbuch, 288 Seiten | € (D) 9.90 / sFr 17.90* / € (A) 10.20

Roman, detebe 21945 Broschur, 288 Seiten
Erschienen in 1991

ISBN 978-3-257-21945-6
(D) 9.90 / (A) 10.20
sFr 17.90*
* unverb. Preisempfehlung

Merken Platzhalter Okay-Icon Drucken

Andrzej Szczypiorski
Die schöne Frau Seidenman

Aus dem Polnischen von Klaus Staemmler

Dieser Roman handelt von der Rettung der Irma Seidenman, einer blauäugigen, schlanken und schönen Polin, und einer Vielfalt von Gestalten und Geschichten, die der Autor in einer großartigen Komposition um sie herum gruppiert. Ein Roman wie ein unvergleichliches Gemälde, voller Poesie und leisen Humors, scharf beobachtet und unsentimental.

Mehr zum Inhalt

Dieser Roman handelt von der Rettung der Irma Seidenman, einer blauäugigen, schlanken und schönen Polin, und einer Vielfalt von Gestalten und Geschichten, die der Autor in einer großartigen Komposition um sie herum gruppiert: der junge Pawelek, der sie insgeheim verehrt, sein Schulfreund Henio Fichtelbaum, der ins brennende Ghetto zurückkehrt, der Eisenbahner Filipek, der Kläffer und Demagogen hasst, der reiche Schneider Kujawski, der heimlich Künstler und den Widerstand unterstützt, der schöne Lolo, ein erfolgreicher Verräter, der Bandit Suchowiak, der Juden aus dem Ghetto schmuggelt, der Richter Romnicki, der das Halbdunkel mag, und die Hure ohne Namen, die am Mittelpunkt der Erde wohnt. Ein Roman wie ein unvergleichliches Gemälde, voller Poesie und leisen Humors, scharf beobachtet, unsentimental und gleichzeitig ein »sozio-politisches Buch, an dem auch Leser von Kriminal- und Sensationsromanen Gefallen finden könnten« (Puls, London). ›Die schöne Frau Seidenman‹ wurde 1987 in London mit dem Preis der ›Wiadomosci‹, einem der wichtigsten Exil-Preise für polnische Literatur, ausgezeichnet.

StimmenAlle anzeigen

»Gelassen, aller pessimistischen Geschichtsbetrachtung zum Trotz, blickt Andrzej Szczypiorski über die Jahrzehnte zurück auf die finsteren Zeiten, die er selbst einst durchlebt hat, in den Flammen des Warschauer Aufstands und danach im KZ Sachsenhausen. Mit herber Ironie erzählt er von Gerechten wie Schurken, von Patrioten und Henkersknechten, Todgeweihten und noch einmal Davongekommenen, deren Geschicke sich verknüpfen zu dramatisch gerafftem Romangeschehen.«Der Spiegel

»Dieses Buch ist ein großes Panorama, es ist voller Details und kleiner Beobachtungen, es weiß eine Geschichte zu erzählen, so gut und so lebendig, daß der Leser dabeigewesen zu sein glaubt. Und doch ist es eine Parabel.«Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Szczypiorski gelingt der meisterliche Wurf, das unentwirrbare Knäuel osteuropäischer Schicksale und Befindlichkeiten des vergangenen halben Jahrhunderts – losgelöst von jenem Geist der Schwere, der über der europäischen Literatur zu schweben scheint, und so spannend, dass man das Buch nicht aus der Hand legen kann – wenn auch nicht zu entwirren, so doch souverän zu entrollen.«Neue Zürcher Zeitung

Lesezeichen / Weitersagenschliessen