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Ian McEwan  |  Schwarze Hunde  |  Roman, Taschenbuch, 240 Seiten | € (D) 8.90 / sFr 15.90* / € (A) 9.20

Roman, detebe 22818 Broschur, 240 Seiten
Erschienen in Jan. 1996

ISBN 978-3-257-22818-2
(D) 8.90 / (A) 9.20
sFr 15.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Ian McEwan
Schwarze Hunde

Aus dem Englischen von Hans-Christian Oeser

Ein englisches Paar auf der Hochzeitsreise: Inmitten der Naturschönheiten Südfrankreichs begegnen June zwei gräßliche Hunde, die sie nie mehr vergessen wird. Bernard kann ihre aufgewühlten Gefühle nicht verstehen. Die Wege der Jungvermählten beginnen sich zu trennen ... McEwan, der Erkunder der dunklen Seite des Menschen, umkreist in ›Schwarze Hunde‹ das Abgründige mit einer an Conrad erinnernden Meisterschaft.

Mehr zum Inhalt

Überglücklich verliebt und voller Ideale, als der Krieg endlich vorbei ist, gehen June und Bernard Tremaine 1946 auf Hochzeitsreise. Doch inmitten der Naturschönheiten Südfrankreichs holt eine traumatische Wirklichkeit sie ein. June begegnet zwei ungeheuerlichen Hunden von einer Bedrohlichkeit, die ihren Glauben an das Gute erschüttert. Der vernunftbetonte Bernard kann Junes aufgewühlte Gefühle nicht verstehen. Ein Riss beginnt zwischen ihnen zu entstehen ... Vierzig Jahre später versucht Jeremy, die Kluft zwischen seinen Schwiegereltern zu überbrücken, indem er ihre Erinnerungen festhält. Beider Idealismus wurde von den Zeitläuften auf eine harte Probe gestellt – auf die sie keine gemeinsame Antwort gefunden haben. Wird Jeremy, der Nachgeborene, vor den dunklen Kräften nicht länger die Augen verschließen? McEwan, der Erkunder der dunklen Seiten des Menschen, umkreist in diesem Buch das Abgründige mit einer an Joseph Conrad erinnernden Meisterschaft.

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»Gibt es das Böse? Und wie kommt es in die Welt? Ian McEwan, der englische Schriftsteller mit Hang zum Abgründigen, erzählt in seinem neusten Roman ›Schwarze Hunde‹ eine tief moralische und gleichwohl ungemein spannende Geschichte. Im Plauderton eines aufgeklärten, liberal denkenden, allem Mystizismus abholden Erzählers bringt er uns die ungeheuerliche These nahe, daß das Böse existiert, daß es Gestalt annimmt und daß man ihm Auge in Auge gegenüberstehen kann.«SonntagsZeitung

»Gespiegelt im Mikrokosmos der Lebensschicksale einer Familie wird das Urerlebnis mit den Schwarzen Hunden zu einer unheimlichen, verstörenden und den Leser schließlich selbst verfolgenden Metapher von eindringlicher Suggestivkraft. Eine politische Metapher für die europäische Geschichte und Gegenwart, für den Dauerschaden, den wir alle und noch für lange Zeit an dem Bösen zu tragen haben, das damals zurückblieb, nach dem äußeren Sieg über den Nazismus im untergründigen Unterbewußtsein fortlebte und verwilderte und darum noch immer in und unter uns ist.«die tageszeitung

»Mit dem Roman ›Schwarze Hunde‹ legt der in Oxford lebende Ian McEwan sein bisher reifstes Werk vor. ›Schwarze Hunde‹ ist ein Buch über das Böse als historische Kraft, die sich in den verschiedensten Formen manifestiert: Neonazis in Berlin nach dem Fall der Mauer, dem Konzentrationslager Majdanek, einem sein Kind drangsalierenden Vater oder den erwähnten schwarzen Hunden. McEwan ist es gelungen, philosophische Fragestellungen mit einer spannenden Handlung zu kombinieren.«Tages-Anzeiger

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