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Leon de Winter  |  Serenade  |  Roman, Taschenbuch, 176 Seiten | € (D) 7.90 / sFr 13.90* / € (A) 8.20

Roman, detebe 22972, 176 Seiten
Erschienen im Aug. 1997

ISBN 978-3-257-22972-1
(D) 7.90 / (A) 8.20
sFr 13.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Leon de Winter
Serenade

Die Geschichte eines Sohnes, der seine Mutter neu für sich entdeckt. Und ein aufrüttelndes Buch über die Ohnmacht von uns allen, die wir die Nachrichten verfolgen, die wir über das Schreckliche in der Welt informiert werden, doch nicht imstande sind, etwas dagegen zu tun.

Mehr zum Inhalt

Anneke Weiss, Mitte siebzig, seit langem Witwe, hat ihre Lebenslust und ihren Elan, sich munter in das Leben ihres Sohnes Bennie, eines verhinderten Komponisten, einzumischen, gerade erst richtig wiederentdeckt. Da diagnostizieren die Ärzte bei ihr ein Karzinom. Bennie drängt darauf, dass man seiner Mutter ihre tödliche Krankheit verschweigt. Das Leben scheint ganz normal weiterzugehen – Anneke verliebt sich sogar in den 77-jährigen Fred Bachmann –, doch dann, wie aus heiterem Himmel, gerät alles aus den Fugen: Die alte Dame ist spurlos verschwunden. Bleibt die Hoffnung, dass sie zu einer ihrer Vergnügungsreisen aufgebrochen ist, mit der sie ihren Sohn immer stolz überrascht. Warum gibt sie nur kein Lebenszeichen von sich? Bennie und Fred machen sich auf die Suche. Sie finden Anneke – aber nicht etwa auf den Champs-Elysées, sondern auf dem Güterbahnhof von Split. Was hat Anneke zu dieser ›Reise‹ bewogen? Nur vordergründig witzig und leichtfüßig erzählt dieser Roman von einem Trauma, das jeden Tag neu aufzubrechen vermag.

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»Eine aufregende Geschichte, mit trockenem Witz und Spaß an filmreifen Pointen.«Der Spiegel

»Das kriminalistische Finale ist so spannend wie bitter ironisch in Szene gesetzt. Dennoch sind es nicht die Knalleffekte, die den Roman lesenswert machen, sondern die leisen Zwischentöne, die die Beziehung von Mutter und Sohn in ihrem alltäglichen Wechselspiel von Nähe und Distanz beschreiben.«Deutsche Welle

»›Serenade‹ ist ein Abschiedsgesang, die Liebeserklärung eines Sohnes an die Mutter und ein Buch über unser finsteres Jahrhundert. Leon de Winter nimmt den weiten Bogen mit großer erzählerischer Leichtigkeit. Als handelte der Roman nicht von der kompliziertesten aller Beziehungen.«Die Weltwoche

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