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Philippe Djian  |  Schwarze Tage, weiße Nächte  |  Roman, Taschenbuch, 432 Seiten | € (D) 12.90 / sFr 18.90* / € (A) 13.30

Roman, detebe 23364, 432 Seiten
Erschienen im Mai 2003
Nicht lieferbar!

ISBN 978-3-257-23364-3

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Philippe Djian
Schwarze Tage, weiße Nächte

Aus dem Französischen von Uli Wittmann

Schwarze Tage nach Ediths Tod. Francis, der sich als Schriftsteller schon viele Geschichten ausgedacht hat, arbeitet nun daran, sein Leben neu zu erfinden. Warum nicht mit einem Porno? Francis lässt alle Geister der Sinnlichkeit los, um das Leben über den Tod siegen zu lassen.

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Was bleibt, wenn die große Liebe nicht mehr ist? Wenn sich die Bücher nicht mehr verkaufen? Wenn einem die Steuerfahndung auf die Schliche gekommen ist? Wenn einen das Gefühl beschleicht, dass die ganze Welt vergiftet ist und ein globaler Komplott geschmiedet wird? Francis, 47, abgewrackter Schriftsteller und seit zwei Jahren Witwer, erfindet sich eine eigene Welt, in der er mit seiner Frau frühstückt und sie ihm dabei die verheißungsvolle und folgenschwere Frage stellt: »Warum versuchst du es nicht mit einem Porno?« Das neue Projekt hält Francis in Atem. Im Windschatten seines Freundes Patrick, der als Schriftsteller und Frauenheld gerade auf dem Höhepunkt seines Erfolgs steht, gelingt es ihm, so manche Frau für sein Vorhaben zu gewinnen. Francis bewegt sich in seiner Welt wie auf dünnem Eis. Er muss aufpassen, dass es nicht bricht. Ein furioser Roman über die Leidenschaften und Phantasien, die uns umtreiben und am Leben erhalten.

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»Ein ironisches, schnelles, wildes Buch. ›Schwarze Tage, weiße Nächte‹ belegte auf Anhieb die obersten Plätze der französischen Bestsellerlisten und machte seinen Autor wieder zu dem, was er einmal gewesen war: zum Grandseigneur des französischen Porno. In einem rasanten Verwirrspiel verknüpft Djian sämtliche Themen seiner bisherigen Romane: Freundschaft, Wahnsinn, Täuschung, Sex und – wie nicht? – Hausarbeit und Schriftstellerei. Die Anspielungen, Umwege und Abschweifungen sind so zahlreich, als ginge es um eine endgültige Totale der Möglichkeiten des Genres, und ganz nebenbei erteilt Djian eine Leçon des Schreibens, die ihm wohl keiner der jüngeren französischen Pornographen hätte abnehmen können. Djian ist endgültig dort angekommen, wo er hingehört: innerhalb einer ›kämpferischen‹ Literatur, wie nur er sie schreiben kann.«Neue Zürcher Zeitung

»Keiner macht ihm diesen Ton nach, voller Humor und mit einer Wucht, die an Nietzsche erinnert. ›Schwarze Tage, weiße Nächte‹ ist ein wilder Roman, der Sie in gute Laune versetzen wird.« Frédéric Beigbeder

»Abenteuerlich und pornographisch. Und amüsant.«Libération

»Ein kunstvolles Vexierbild, hintergründig, selbstironisch, voller Fallstricke und auch zum Schreien komisch. Aber Djians humorvollstes Buch ist zugelich sein zornigstes. Ein sinnliches Vergnügen und ein ausgestreckter Mittelfinger.«Kölner

»Das ist ein wildes, ein unanständiges Buch. Philippe Djian ist - wie Philip Roth - ein Autor, der Leidenschaft, Sex, Sucht, Lust seziert und doch wirklich werden läßt. Djian hat ein Buch ohne Tabus geschrieben, einen intelligenten Roman, der Verve mit schriftstellerischer Reife verbindet. Das ist kein Blick zurück im Zorn, sondern ein Blick nach vorn im Zorn. Es ist ein Buch über das Leben, die Liebe, die Leidenschaft. Ein bewegendes Buch.«Deutsche Welle

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