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Yael Hedaya  |  Die Sache mit dem Glück  |  Erzählung, Taschenbuch, 160 Seiten | € (D) 8.90 / sFr 15.90* / € (A) 9.20

Erzählung, detebe 23729 Broschur, 160 Seiten
Erschienen in Okt. 2008

ISBN 978-3-257-23729-0
(D) 8.90 / (A) 9.20
sFr 15.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Yael Hedaya
Die Sache mit dem Glück

Aus dem Hebräischen von Ruth Melcer

Matti, Ehemann und Vater zweier kleiner Söhne, ist sein Leben lang nicht über die unglückliche Liebe zu einer Fünfzehnjährigen hinweggekommen. Seine Frau weiß, daß sie für ihn immer nur ›zweite Wahl‹ war, und doch hofft sie, daß die Gegenwart eines Tages mehr wiegen würde als die Vergangenheit, doch vergebens. Sie beginnt die Phantasiegeliebte ihres Mannes zu hassen – bis sie ihr eines Tages gegenübersteht.

Mehr zum Inhalt

Mira führt einen Kampf, den sie nicht gewinnen kann: Ihr Ehemann vergiftet die Ehe mit seinen Erinnerungen an eine damals fünfzehnjährige Geliebte, die ihn nach einem Jahr sitzenließ. Mira hatte gehofft, dass der erinnerungskranke Matti mit den Jahren und durch die beiden Söhne, die sie ihm gebar, allmählich in die Realität zurückfinden würde – statt dessen wird er unheilbar krank. Die Ärzte stellen einen inoperablen Hirntumor fest. Mira pflegt ihren Mann, solange die Kräfte reichen. Sie ist verzweifelt und fühlt sich vom Leben betrogen. Und das alles wegen einem Teenager namens Alona! Und dann taucht die inzwischen Fünfundzwanzigjährige im Krankenhaus auf und begegnet Mira auf dem Flur.

StimmenAlle anzeigen

»Eine kurze Liebesbeziehung, die ein ganzes Leben bestimmt, steht im Mittelpunkt von Yael Hedayas eindrucksvoller Erzählung ›Die Sache mit dem Glück‹. Ein einfühlsames Buch, das den Beteiligten direkt ins Herz blickt und nicht vor unbequemen Wahrheiten zurückscheut.«Kieler Nachrichten

»Als ein raffiniertes Ineinander-Umbrechen der Perspektiven erzählt, absolut konzentriert, stilsicher, dabei durchaus nicht humorlos. Minimalismus in der Form bringt hier bei großer psychologischer Präzision einen Text hervor, der von außergewöhnlicher atmosphärischer Dichte und literarischer Qualität ist.«Neue Zürcher Zeitung

»Die israelische Autorin Yael Hedaya ist wie Zeruya Shalev eine große Liebesleben-Spezialistin. Wie sie ›Die Sache mit dem Glück‹ aus der Perspektive beider Frauen beschreibt und ihre Gedanken zu einer gemeinsamen Abschiedsklage verschränkt, das ist große Kunst.«Brigitte

»Yael Hedaya ist eine wunderbare Novelle gelungen, die mit einem fast kammerspielartigen, dramatischen Höhepunkt glänzt.«Aachener Zeitung

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