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Nathanael West  |  Tag der Heuschrecke  |  Roman, Taschenbuch, 256 Seiten | € (D) 9.90 / sFr 15.90* / € (A) 10.20

Roman, detebe 20059, 256 Seiten
Erschienen im Okt. 2011

ISBN 978-3-257-20059-1
(D) 9.90 / (A) 10.20
sFr 15.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Nathanael West
Tag der Heuschrecke

Ein Hollywood-Roman

Die legendäre Satire auf die Traumfabrik Hollywood. Nathanael West, der wie sein Freund F. Scott Fitzgerald jahrelang als Drehbuchautor in Hollywood verschlissen wurde, hat den Tagträumen des Filmproletariats seine Stimme gegeben: ein Rachefeldzug gegen Hollywood, der den Alptraum Amerika entlarvt.

Mehr zum Inhalt

Einer der besten Hollywood-Romane, obwohl (oder weil) er die Welt der Traumfabrik nur in ihrem Abglanz schildert, wie er über einigen Randfiguren dieser surrealistischen Welt liegt – eine Welt voll grotesker Missgestalten, wie George Grosz sie gesehen hat: eine vom Filmfimmel erfasste, schöne Siebzehnjährige; ihr Vater, ein abgetakelter Komödiant; ihr Anhang, ein streitsüchtiger Zwerg, ein geschniegelter Cowboy-Darsteller, ein Mexikaner, der Hahnenkämpfe veranstaltet, ein Hotelangestellter aus Iowa (einer von den vielen, die nach Kalifornien kommen, um zu sterben) und vor allem der junge Künstler, der in dem verrückten Rummel die künftige Katastrophe erahnt und in seinem Schreckensbild vom ›Brand von Los Angeles‹ gestaltet, das gewissermaßen das Leitmotiv bildet.

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»Ein hervorragendes Buch, in seiner eigentümlichen Verbindung von wohlgeratener Form mit inhaltlicher Hässlichkeit und Düsterkeit – wie schon ›Miss Lonelyhearts‹ – ganz unvergleichlich.«Edmund Wilson

»Nathanael West hat in den dreißiger Jahren zwei Romane geschrieben, deren Bedeutung erst von der nachfolgenden Generation ganz akzeptiert worden ist. Beide Bücher gehören zu den wichtigsten Dokumenten literarischer Selbstbezweiflung, die Amerika zwischen den Kriegen hervorgebracht hat. Ihr Thema ist die große Krise, der Zusammenbruch althergeholter Ideale im Sturm der Wirtschaftskatastrophe. West beschreibt die Krise nicht einer Lebensform, vielmehr des Lebens selber: seine Bücher gestalten diese Erfahrung schärfer und dichter als die Romane der Zeitgenossen, und der Stil, in dem sie abgefaßt sind, gibt diese Erfahrung wie ein Spiegel weiter, erbarmungslos und trocken.«Deutsche Zeitung

»Heute gilt ›Tag der Heuschrecke‹ nicht nur als einer der besten Romane aus dem Filmmilieu, sondern als eine der bittersten und erregendsten Gestaltungen des von Illusionen gefoppten und von Angstträumen verfolgten Menschen in einer Massenkultur.«Kindlers Literatur Lexikon

»Eine legendäre Satire über die Verrücktheit des Filmgeschäfts, die seit bald sechzig Jahren als die Abrechnung mit Hollywood gilt.«Kultur!news

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