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Muriel Spark

Foto: Copyright © Jerry Bauer

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Muriel Spark

Autorin

Muriel Spark (geboren am 1. 2. 1918 in Edinburgh, verstorben am 13. 4. 2006 in Florenz), war Autorin von Romanen, Theaterstücken, Kinderbüchern und Gedichten. Sie war Herausgeberin der ›Poetry Review‹ und Mitarbeiterin des ›New Yorker‹. Zahlreiche ihrer Bücher wurden für Kino und Fernsehen verfilmt. 1992 wurde sie für ihr Werk mit dem T.-S.-Eliot-Preis für kreatives Schreiben ausgezeichnet, 1993 zum Commandeur des Arts et des Lettres ernannt, und Königin Elisabeth II. machte sie zum Dame Commander of the British Empire und damit zu ›Dame Muriel Spark‹, 1997 erhielt sie den David Cohen British Literature Prize, 1999 den Ehrendoktortitel für Literatur der Oxford University. Seit 1967 lebte Muriel Spark in Italien, wo sie 2006 verstarb.

»Die Wahrheit(en) der 1954 zum Katholizismus übergetretenen und in den neunziger Jahre von der Queen geadelten Muriel Spark, Tochter schottisch-jüdischer Eltern, waren keineswegs düstere Merksätze, sondern vielmehr lebenszugewandte Paradoxa, die ihre Leichtigkeit aus der Festigkeit des Glaubens bezogen. Jener erzbritische Intellektuellen-Katholizismus, in welchem sich tiefe Gläubigkeit, feine Ironie, brachialer Sarkasmus und dazu ein omnipräsenter common sense zu einer äußerst sympathischen Mischung fügen, die darüber hinaus auch noch literarischen Mehrwert abwirft. Es steht zu vermuten, daß derlei vitale, weil aus Ehrfurcht geborene Frechheit nicht so leicht veraltet – um so mehr, als im Zürcher Diogenes Verlag fast alle Sparkschen Romane und Erzählungen in kongenialen Übersetzungen erhältlich sind.«Die Welt

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