Epikur
Poetisches und Philosophisches von Homer, Shakespeare und Montaigne bis Balzac, Cechov und Dürrenmatt
Daniel Keel (Hg.), Isabelle Vonlanthen (Hg.)
Stendhal
Civil Disobedience
Henry David Thoreau
und andere Essays
Henry David Thoreau
Kleinere Schriften I
Arthur Schopenhauer, Arthur Hübscher (Hg.)
Essays, Zeugnisse und Rezensionen von Gottfried Benn bis Saul Bellow
Daniel Keel (Hg.)
Henri Matisse, Jack D. Flam (Hg.)
Aus Gesprächen zwischen Picasso und seinen Freunden
Pablo Picasso
Patrick Süskind
Aufsätze und Zeugnisse von Blaise Pascal bis Elias Canetti
Daniel Keel (Hg.)
Anton Cechov, Jutta Hercher (Hg.), Peter Urban (Hg.)
Donna Leon
Ausgewählte Romane
Georges Simenon
Muriel Spark
Carson McCullers
Ausgewählte Romane
Georges Simenon
Eine Gabe für Dienstboten und Meisterleute
Jeremias Gotthelf
Fanny Morweiser
Erzählungen 1883–1885
Anton Cechov, Peter Urban (Hg.)
und andere Erzählungen
Honoré de Balzac
William Faulkner
Dick Francis
und andere Meistererzählungen
Frank O'Connor
Parmenides im epochalen Winter
Hanspeter Padrutt
Doris Dörrie
Guarnaccias zehnter Fall
Magdalen Nabb
Frühe Novellen und Kleine Romane
Anton Cechov
Eine Berliner Liebesgeschichte
Ian McEwan
Sibylle Mulot
Ivana Jeissing
und andere Geschichten aus der Business Class
Martin Suter
Ross Macdonald
Ausgewählte Romane
Georges Simenon
Gesammelte Geschichten
Paulo Coelho
und andere Geschichten aus dem Schatzkästlein des rheinischen Hausfreundes
Johann Peter Hebel, Winfried Stephan (Hg.)
Sibylle Mulot
ergänzt durch das Buch von Doktor Faustus aus dem Jahre 1589 / Zürcher Fassung
Friedrich Dürrenmatt
Thomas Morus
Zwischen 1968 und 1985 wurden in der Umgebung von Florenz acht Liebespaare ermordet – eine bis heute nicht restlos aufgeklärte Verbrechensserie. Magdalen Nabbs Roman über diesen wahren Fall ist plausible Hypothese und spannendes Stück Literatur zugleich.
Als Kind war er rundlich, langsam und in sich gekehrt – und das hat sich bis heute kaum geändert. Beim neusten Auftrag fühlt sich Maresciallo Guarnaccia vollkommen überfordert: Stapel von Unterlagen sollte er studieren, zu acht Mordfällen, die alle demselben voyeuristischen Triebtäter angelastet werden: dem Ungeheuer von Florenz, einem Mann, der Liebespaare nicht nur umbrachte, sondern auch noch ihre Leichen aufs Grausamste schändete. Der Hauptverdächtige – seit Jahren wegen eines anderen Verbrechens hinter Gittern – muss aus Mangel an Beweisen freigelassen werden. Wird jetzt das Morden weitergehen? Dies zu verhindern sowie Beweismaterial zu suchen ist Aufgabe einer Sonderkommission, der auch der Maresciallo angehört. Dabei quält ihn nicht nur die enorme Verantwortung, sondern auch der Zweifel, ob dieser Mann überhaupt das Ungeheuer ist – eine Frage, die sich Presse und Staatsanwalt überhaupt nicht stellen, sensationslüstern wie sie sind, und die er selbst nicht beantworten kann, solange er nicht alle Unterlagen kennt. Doch wie soll ein gemütlicher Mensch, der auch noch gestohlenen Handtaschen von alten Damen nachrennen und einem Freund bei einem kunsthistorischen Problem behilflich sein muss, wie soll ein Ehemann und Vater, der seine Familie nicht vernachlässigen will, so viel Arbeit bewältigen? Doch ein langsamer Carabiniere kann durchaus ein gewitzter Denker sein. Abseits vom Rampenlicht, ohne die Hilfe der neusten Technologien, verfolgt Maresciallo Guarnaccia überraschende Spuren.
»Ausgehend vom achtfachen Doppelmord, der an jungen Liebespaaren zwischen 1968 und 1985 in der Umgebung von Florenz begangen wurde, hat Nabb einen kriminologisch hochkomplizierten Fall aufgerollt. Nur durch die akribische und zähe Ermittlungsarbeit Guarnaccias gelingt es, Licht in das Dunkel zu bringen; zu einer eindeutigen Überführung des Täters kommt es am Schluß jedoch nicht. Guarnaccia ähnelt in vielen Dingen dem etwas zerstreut und hilflos wirkenden Fernseh-Kommissar Colombo; ist also kein strahlender Held. Aber seine über viele Jahre gesammelten Erfahrungen mit Kriminellen und das Vertrauen in seine Sinneswahrnehmungen – Guarnaccia riecht es förmlich, wenn jemand aus Angst lügt – lassen ihn die richtigen Schlüsse ziehen. Das bietet spannende Lektüre, die den Leser bis zum Schluß mitkombinieren läßt.«Berliner Morgenpost
»Nach und nach setzt sich im Kopf des Lesers zusammen, auf wessen Konto die entsetzlichen Schändungen gehen. Gewißheit gibt es allerdings, wie bei jedem wirklich guten Krimi, erst auf den letzten Seiten.«Deutsche Welle
»Der Oberstaatsanwalt geht in Pension und möchte die Akte gerne schließen: Zeit, einen Schuldigen zu finden und zu verurteilen. Acht Liebespaare hat das ›Mostro di Firenze‹ zwischen 1968 und 1985 ermordet. Magdalen Nabb, englische Krimiautorin mit Wohnsitz Florenz, hat sich des realen Falls angenommen und baut darum einen sorgfältig konzipierten Thriller mit erfundenen Personen. Ihr Held, der langsame und doch ungewöhnlich hartnäckige Carabiniere Maresciallo Guarnaccia, kommt immer mehr zur Ansicht, daß der festgenommene Tatverdächtige nicht der Schuldige ist, die Ermittlungen eine einzige Farce sind. Ein spannender Roman zwischen Realität und Fiktion – außerdem ein desillusionierender Blick auf die Mühlen der real existierenden italienischen Justiz.«Facts