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Andrea De Carlo  |  Vögel in Käfigen und Volieren  |  Roman, Taschenbuch, 304 Seiten | € (D) 9.90 / sFr 17.90* / € (A) 10.20

Roman, detebe 21386 Broschur, 304 Seiten
Erschienen in April 2007

ISBN 978-3-257-21386-7
(D) 9.90 / (A) 10.20
sFr 17.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Andrea De Carlo
Vögel in Käfigen und Volieren

Aus dem Italienischen von Burkhart Kroeber

Fjodor Barna, ein junger Amerikaner in Mailand, fühlt sich fremd in einer Gesellschaft, die nur aus vorgestanzten Figuren besteht. Doch anstatt zu protestieren, beobachtet er nur und wundert sich. Dann trifft er auf eine, die fliegen kann: Malaidina, ein Wesen aus einer anderen Welt, der er nachzujagen beginnt.

Mehr zum Inhalt

Ein junger Mann lässt sich durch eine Stadt treiben, er weiß nicht, was er hier soll. Er kommt aus Amerika und aus reicher Familie, er hat eine Arbeit und eine Wohnung, es geht ihm gut, er interessiert sich für nichts. Die Stadt ist Mailand, ein kaltes und nebliges Glitzer–Mailand voller geschäftiger Angestellter und effizienter Manager. Der junge Mann ist ein später Nachfahre von Holden Caulfield, dem Jungen in Salingers ›Fänger im Roggen‹: Wie jener fühlt er sich fremd in einer Gesellschaft, die nur noch aus vorgestanzten Figuren besteht. Aber er fügt sich willenlos ein, ohne zu protestieren, er beobachtet nur noch und wundert sich. Dann trifft er auf eine, die offenbar fliegen kann: Malaidina, ein Wesen aus einer anderen Welt, eine fast ungreifbare Erscheinung, der er nachzujagen beginnt. Es wird spannend, in jeder Hinsicht: Er lernt zu begreifen, zu leben, auch um sein Leben zu kämpfen.

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»Eines Tages wird Fjodor Barna, der Held des Romans, aus seiner Ich–Befangenheit herausgerissen, in seinem scheinbaren Stoizismus irritiert durch die Liebe zu dem ebenso schönen wie unberechenbaren Mädchen Malaidina, dessen Anblick ihm das ›Blut verkehrt herum kreisen‹ läßt; und wenn man in Fjodor einen späten Nachfolger von J. D. Salingers Holden Caulfield sehen zu können meint, könnte Malaidina eine Nachfahrin von Holly Golightly aus Truman Capotes ›Frühstück bei Tiffany‹ sein.«Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Für mich ist dieses Buch eines jüngeren Autors deshalb so herausragend, weil hier bei aller persönlicher Betroffenheit jeder Bekenntnischarakter vermieden wird. De Carlo schreibt die erotischsten Szenen, die ich seit langem gelesen habe, er verführt den Leser mit literarisch erregenden Passagen, deren raffinierte Sinnlichkeit unter die Haut geht. Sie bleiben dennoch gekonnt in den Grenzen der Dezenz.«Sender Freies Berlin

»Wer in diesem Sommer für heiße italienische Städte noch eine abkühlende Lektüre sucht, der sollte hier ruhig zugreifen. ›Vögel in Käfigen und Volieren‹ ist ein atemloser Großstadtroman, der Wahrnehmungen teilnahmslos in Aktion und Bilder auflöst.«Süddeutsche Zeitung

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