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Friedrich Dürrenmatt  |  Versuche / Kants Hoffnung  |  Taschenbuch, 240 Seiten | € (D) 8.90 / sFr 15.90* / € (A) 9.20

detebe 23076 Broschur, 240 Seiten
Erschienen in Okt. 1998

ISBN 978-3-257-23076-5
(D) 8.90 / (A) 9.20
sFr 15.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Friedrich Dürrenmatt
Versuche / Kants Hoffnung

Essays und Reden

Die wichtigsten Essays und Reden von Dürrenmatt über Kunst und Wissenschaft, Philosophie und Politik, Literatur und Theater aus den siebziger und achtziger Jahren zum erstenmal in Buchform. Unter anderem: Die Poetik-Vorlesung ›Kunst und Wissenschaft‹, ›Eine kleine Geschichte des menschlichen Geistes‹, ›Vom Einfall zur Vision zur Idee‹, das Vorwort zu Markus Imhofs Film ›Das Boot ist voll‹, die Dankesrede zum Georg-Büchner-Preis 1986 (›Georg Büchner und der Satz vom Grunde‹) und die berühmte Rede auf Václav Havel: ›Die Schweiz - ein Gefängnis‹.

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»Dürrenmatt ist ein vorzüglicher Dialektiker, ein ungewöhnlicher Essayist.«Marcel Reich-Ranicki

»Was immer Dürrenmatt auch aufgreift, ob die Geschichte der Atomtheorie oder die Soziologie des Theaters seit Schiller, das vermeintlich Bekannte wird unter seinem Blick zum Neuland.«Die Furche

»Welch Witz, welch skurrile Denkkraft, welch grimmigen Humor beweist Dürrenmatt in ›Versuche‹! Er beschreibt seine Wohnheimat, liebevoll, aber nicht ohne seine Denkstachel zu zeigen. Er krempelt unsere Kenntnis von Georg Büchner um. Er befragt Schiller, ob dessen Traum von einem Nationaltheater nicht völlig verstoben sei. Lauter eigensinnige Gedanken, jeder aber eine komplizierte Wahrheit unversehens treffend.«Die Welt

»Eine würdige Überlieferung spricht der Dichtung heilende Wirkung zu. Noch Carl Sternheim nannte Molière einen ›Arzt am Leib seiner Zeit‹. Der Schriftsteller Dürrenmatt verspricht keine Heilung, stellt nur noch die Diagnose, sagt seiner Zeit, woran sie ist – es bleibt die Frage, ob sie ihm glaubt.«Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Er war ein völlig unabhängiger, furchtloser Nonkonformist, dessen letzter öffentlicher Auftritt mit der Rede auf Václav Havel, ›Die Schweiz – ein Gefängnis‹ einen ähnlichen Skandal auslöste wie sein erstes Theaterstück ›Es steht geschrieben‹, 1947 uraufgeführt.«Frankfurter Rundschau

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