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Alfred Andersch  |  Der Vater eines Mörders  |  Erzählung, Taschenbuch, 96 Seiten | € (D) 8.90 / sFr 13.90* / € (A) 9.20

Erzählung, detebe 23608 Broschur, 96 Seiten
Erschienen in Okt. 2006

ISBN 978-3-257-23608-8
(D) 8.90 / (A) 9.20
sFr 13.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Alfred Andersch
Der Vater eines Mörders

Eine Schulgeschichte

In seinem letzten vollendeten Werk, 1980 postum erschienen, kehrt Alfred Andersch in seine Jugend zurück. München, Mai 1928. Der Schüler Franz Kien erleidet eine Unterrichtsstunde bei Herrn Himmler, Direktor des Wittelsbacher Gymnasiums, Altphilologe, großbürgerlicher Katholik und Vater des späteren Reichsführers der SS. Im Nachwort stellt der Autor die Frage: ›Schützt Humanismus denn vor gar nichts?‹ Das literarische, moralische und politische Testament Alfred Anderschs.

Stimmen

»Andersch schreibt sich mit diesem präzisen, leidenschaftlich-kalten Prosastück ein Jugendtrauma von der Seele und erkundet zugleich die Geburt des Terrors aus dem Ungeist deutscher Schulen im frühen 20. Jahrhundert.«Die Zeit

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