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Friedrich Glauser  |  Wachtmeister Studer  |  Roman, Taschenbuch, 256 Seiten | € (D) 8.90 / sFr 15.90* / € (A) 9.20

Roman, detebe 21733 Broschur, 256 Seiten
Erschienen in 1989

ISBN 978-3-257-21733-9
(D) 8.90 / (A) 9.20
sFr 15.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Friedrich Glauser
Wachtmeister Studer

Mord? Selbstmord? Oder doch Mord? Der Vertreter Witschi ist tot, und Wachtmeister Studer betritt die Bühne der Kriminalliteratur. Im kleinen Schweizer Dorf Gerzenstein wissen alle mehr, als sie zu sagen bereit sind. Und an die Schuld des Hauptverdächtigen kann Studer einfach nicht glauben.

Mehr zum Inhalt

»In Gerzenstein, einem in jeder Hinsicht gewöhnlichen Schweizer Dorf, hat der Wachtmeister den Mord an dem Vertreter Witschi aufzuklären. Von Beginn an spürt er, dass fast alle Menschen, mit denen er in Berührung kommt, über die Hintergründe des Verbrechens informiert sind, dessen Aufklärung jedoch aus undurchsichtigen Motiven hintertreiben. Als Verdächtiger sitzt ein bereits vorbestrafter Gärtnergehilfe in Haft, der für Studer als Täter jedoch nicht in Frage kommt, eine Annahme, für die sich bald Indizien finden. Dennoch erklärt der Untersuchungsrichter die Ermittlungen für abgeschlossen.«

StimmenAlle anzeigen

»Glauser erfand die Figur des Wachtmeisters Studer. Nach eigener Auskunft dachte er dabei an Georges Simenons Maigret. Aber Studer wurde nicht eine Kopie. Glauser verhalf ihm zu unverkennbar helvetischer Selbständigkeit, indem er das Hintergründige in die Biederkeit steckte.«Hugo Loetscher

»Gehört heute zu den paar Fixpunkten, von denen aus die literarische Landschaft der Schweiz vermessen wird.«Peter von Matt

»Er ist ein Kollege des Herrn Sherlock Holmes von Conan Doyles Gnaden und jener anderen Meister der Logik, denen Edgar Wallace spürsinnige Kombinationsgabe verlieh. Unser Wachtmeister Studer aber steht diesen grundgescheiten Geheimnistüftlern und Verbrecherjägern als ganz und gar Eigenartiger, Besonderer, Neuer, nämlich als warmblütiger Mensch und einfacher Schweizer gegenüber.«Schweizer Illustrierte

»Der Fahnder, den sogar die Sträflinge mit ›Eh, der Studer!‹ begrüßen, ist ein massiger Mann, ›schwer und hart wie einer jener Felsblöcke, die man auf Alpwiesen sieht‹. Wer Heinrich Gretler als Wachtmeister Studer gesehen hat, der kann auf weitere Metaphern verzichten. Studers Lieblingsgetränk ist ›Kaffee Kirsch‹, unter seinem Schnauzer glimmt eine Brissago, und wenn er ein Verhör beginnt, zieht er ein Ringbuch aus der Tasche und fordert den Verdächtigen auf: ›Hocked ab.‹ Ein Ritus wie das Bier und die belegten Brote, die sein Pariser Kollege Maigret aus der Brasserie holen läßt.«Süddeutsche Zeitung

»Glausers Romane sind sozialkritisch: Sein Mitgefühl für die Stiefkinder der Gesellschaft bricht immer wieder durch.«Südwestfunk

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