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Hartmut Lange  |  Der Wanderer  |  Novelle, Taschenbuch, 128 Seiten | € (D) 8.90 / sFr 15.90* / € (A) 9.20

Novelle, detebe 23594 Broschur, 128 Seiten
Erschienen in Jan. 2008

ISBN 978-3-257-23594-4
(D) 8.90 / (A) 9.20
sFr 15.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Hartmut Lange
Der Wanderer

Es ist mehr als nur eine Schaffenskrise, was den erfolgreichen Schriftsteller Matthias Bamberg aus dem Berliner Alltag in die verwirrende Welt Kapstadts aufbrechen läßt. Die Geschichte einer Verstörung.

Mehr zum Inhalt

Matthias Bamberg, ein erfolgreicher Schriftsteller, stößt mit seinem Romanprojekt auf Befremden. »Der Wanderer« soll das neue Buch heißen, und wohin es ihn führen wird – er weiß es nicht. Aber allmählich klären sich gewisse Ereignisse, von denen Bamberg umgetrieben wird. Anita, seine Frau, scheint ihn zu betrügen, und nachdem sie die gemeinsame Wohnung verlassen hat, bucht Bamberg einen Flug nach Kapstadt, in eine verwirrende, fremde Welt, wo er Anita und ihren Liebhaber vermutet. ›Der Wanderer‹ ist die Geschichte einer Verstörung, in der sich die Realität zu verflüchtigen und die Welt der Erscheinungen zur Substanz zu verdichten beginnt – vom Autor in kunstvoll schwebender Balance gehalten.

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»Hartmut Lange hat eine Novelle der Ungewißheit geschrieben, der Unverbindlichkeit des scheinbar Wirklichen. Glänzender Stilist, der er ist, hat Hartmut Lange ein kleines Meisterwerk über die Unsicherheit des Menschen geschrieben, dessen Not, heimatlos zu sein, zugleich sein unschätzbarer Reichtum ist: Alles ist möglich, eben auch die Unmöglichkeit.« General-Anzeiger

»Es herrscht in Hartmut Langes Novellen eine Demut des Staunens und Nichtwissens, die sensationell ist. Er läßt: gelten. Und leben. In aller geheuerlichen Ungeheuerlichkeit. Das kleine, große Leben ist nicht zu erklären. Es ist nur zu ertragen Und Lange zeigt, wie rätselhaft schön und ungeheuer weit es trägt.« Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Ein zutiefst melancholisches, herbstliches Buch. Das ungeheuerliche, das der literarischen Theorie nach der Novelle zueigen ist, entwächst ganz still und unspektakulär der Normalität. Und das Artifizielle des unnachahmlichen Sprachstils Hartmut Langes wie die gleitende Vielgestalt seiner Bilder und Assoziationen schieben sich immer wieder quasi erlösend vor die Verzweiflungsmomente. Der Wanderer, das ist eben nicht nur ein Sinnbild des Heimatlosen, sondern auch eines der offenbleibenden Chancen.« Die Welt

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