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Andrea De Carlo  |  Wenn der Wind dreht  |  Roman, Taschenbuch, 432 Seiten | € (D) 11.90 / sFr 19.90* / € (A) 12.30

Roman, detebe 23783 Broschur, 432 Seiten
Erschienen in Okt. 2008

ISBN 978-3-257-23783-2
(D) 11.90 / (A) 12.30
sFr 19.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Andrea De Carlo
Wenn der Wind dreht

Aus dem Italienischen von Monika Lustig - van Diesen

Wer hat ihn nicht – den Traum von einem glücklicheren Leben, weitab von Handygeklingel, Hektik und Verkehr? Fünf Städter suchen ein Haus auf dem Land und das einfache Leben in der Natur. In den Wäldern Umbriens finden sie es – und es ist ein Alptraum.

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Vier Freunde sind auf dem Weg zur Besichtigung eines Hauses auf dem Land: Enrico, ernster, pflichtbewusster Architekt; Luisa, seine Frau, engagierte Lektorin bei einem Mailänder Verlag; Margherita, beliebte Showmasterin im Fernsehen; und Arturo, Vater zweier Kinder, seit kurzem geschieden. Sie alle sind schon seit ewigen Zeiten miteinander befreundet und hoffen, in Umbrien ein Haus zu finden, das ihren Ansprüchen genügt und ihnen Ruhe und Entspannung bietet. Doch der Makler verirrt sich, und sie stranden bei einer alternativen Wohngemeinschaft, die schon seit Jahren in der Abgeschiedenheit der umbrischen Wälder lebt. Eine unangenehme Situation. Denn die Aussteiger wünschen eigentlich keinen Besuch, und die Städter wollen so schnell wie möglich wieder in die Zivilisation. Nicht mal ihr Handy funktioniert hier. Die Lage spitzt sich zu, als zu allem Unglück auch noch der Wagen seinen Geist aufgibt. Wie in ›Zwei von zwei‹ prallen unterschiedliche Lebensentwürfe aufeinander: hier das Streben nach Glück und Ansehen innerhalb der Leistungsgesellschaft, dort die Suche nach einem natürlicheren, selbstbestimmteren Leben. Durch den erzwungenen Kontakt geraten auf beiden Seiten alte Gewissheiten ins Wanken, verkrustete Muster werden aufgebrochen, die Beziehungen untereinander verschieben sich. Und keiner der Beteiligten geht aus der Erfahrung unverändert hervor.

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»De Carlo ist unter den italienischen Gegenwartsautoren nicht nur der eifrigste, sondern auch der versierteste Schilderer und Beschwörer urbanen Lebensgefühls. ›Wenn der Wind dreht‹ ist spannend erzählt und besticht immer wieder durch Witz, Ironie und gekonnte Figurenzeichnung.«Die Weltwoche

»Das Buch ist wie ein einziger Rausch – selten war man als Leser so nah an den Figuren, ihren Gedanken, inneren und äußeren Konfrontationen. De Carlo ist ein Meister der Einfühlsamkeit, ein wahrer König der Dialoge und ein mitreißender Chronist vermeintlich banaler Ereignisse, die später geradezu existenziell werden. Dass am Ende alle akut verändert auseinandergehen, ist dabei nur logisch.«Galore

»Gemütlich ist diese Geschichte mit ihren bisweilen grotesken Überzeichnungen nicht, dafür scharfsinnig, ruppig und witzig. De Carlo entwirft das funkelnde, vitale Gruppenporträt aus wechselnden Perspektiven und steigert die Spannung virtuos. Das glänzend geschriebene Buch war in Italien ein riesiger Erfolg. De Carlo ist ein knallharter Zeitgeistbeobachter und genauer Kenner seiner Generation.«Der Spiegel

»Flotte Dialoge, komische Situationen: Andrea De Carlo schickt Großstädter auf einen unfreiwilligen Selbsterfahrungstrip. Es ist ihm ein auf ganzer Länge erquicklicher Roman gelungen. Die eigentliche Hauptrolle spielt übrigens die Natur. Das Buch ist auch eine Parabel auf die absurde Sehnsucht von Großstädtern nach unberührter Natur bei gleichzeitiger Panik vor unkontrollierbaren Kräften.«Darmstädter Echo

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