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Ian McEwan  |  Der Zementgarten  |  Roman, Taschenbuch, 208 Seiten | € (D) 9.90 / sFr 15.90* / € (A) 10.20

Roman, detebe 20648 Broschur, 208 Seiten
Erschienen in Dez. 1998

ISBN 978-3-257-20648-7
(D) 9.90 / (A) 10.20
sFr 15.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Ian McEwan
Der Zementgarten

Aus dem Englischen von Christian Enzensberger

Ein Kindertraum wird Wirklichkeit: Papa ist tot, Mama stirbt und wird, damit keiner was merkt, einzementiert, und die vier Kinder - zwei Mädchen und zwei Jungen zwischen 6 und 16 – haben das große Haus in den großen Ferien für sich. Im Laufe des drückend heißen, unwirklichen Sommers kapselt sich die Gemeinschaft der Kinder mehr und mehr gegen die Außenwelt ab, und keiner merkt, dass etwas faul ist.

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»Ein Haus, dessen Vergangenheit im Keller ruht, Risse bekommt und fault, ein Garten aus Stein und Zement, den das Unkraut überwuchert: McEwans Roman ist eine unbarmherzige, genaue, faszinierend sinnliche Parabel auf die gegenseitige Abhängigkeit von Kultur und Natur, Lust und Form, Ordnung und Anarchie.«Süddeutsche Zeitung

»Ian McEwan, dessen Roman Regisseur Andrew Birkin (›Salz auf unserer Haut‹} folgt, hat in seinem Buch von 1978 ein Experiment angestellt, wie es ähnlich schon Landsmann William Golding in ›Herr der Fliegen‹ durchgespielt hatte: Was käme dabei heraus, wenn junge Leute - voll egozentrischer Sehnsüchte - plötzlich sich selbst überlassen blieben: Anarchie oder Diktatur? Goldings Insel-Geschichte zeigte die diktatorische Seele. McEwan hingegen erkundet Seelen-Anarchie, mitten in England.«Der Spiegel

»Absurd ist die Welt des englischen Autors Ian McEwan. Losgelöst von gesellschaftlichen Wurzeln, läßt er seine weder guten noch bösen Kinder in einer Realität agieren, die unmenschlich und unbewohnbar geworden ist. Durch McEwans konsequenten Stil des Beiläufigen und Gleichgültigen entsteht eine gespenstische Stimmung der Sinnlosigkeit, der Abkehr von jeglichem Wollen und der Entwertung von Zukunftsträumen. Weil sich die Kinder angesichts der immer phantastischer werdenden Verhältnisse so logisch und vernünftig verhalten, nimmt die Geschichte surrealistische Züge an und stößt in Schichten vor, in denen maskierte Gefühle ihre Ventile suchen.«Die Weltwoche

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