Paulo Coelho
F. Scott Fitzgerald
Afrikanische Erzählungen
Doris Lessing
Robert Ranke Graves, Maurice Sendak (Ill.)
und andere Erzählungen
Alan Sillitoe
Barbara Hazen, Tomi Ungerer, Tomi Ungerer (Ill.)
W. Somerset Maugham
Miranda July
Ein Lesebuch herausgeben von Irene Brauer und Friedrich Dönhoff
Marion Gräfin Dönhoff, Irene Brauer (Hg.), Friedrich Dönhoff (Hg.)
Hundert Zeichnungen und Graphiken 1898–1952
Henri Matisse, Jean Jouvet (Hg.), Henri Matisse (Ill.)
Patricia Highsmith, Patricia Highsmith (Ill.)
Paul Flora, Paul Flora (Ill.)
Ausgewählte Romane
Georges Simenon
Ian McEwan
Worte großer Meister
Thomas Cleary (Hg.)
Italo Svevo
Tomi Ungerer, Tomi Ungerer (Ill.)
und andere Essays
Walter Muschg, Julian Schütt (Hg.), Winfried Stephan (Hg.)
Ein Lesebuch
Günther Anders, Bernhard Lassahn (Hg.)
Viktorija Tokarjewa
Ein Fall für Tamara Hayle
Valerie Wilson Wesley
Leon de Winter
John Irving
Patricia Highsmith, Paul Ingendaay (Hg.)
Tomi Ungerer, Tomi Ungerer (Ill.)
Eine irische Saga
Liam O'Flaherty
Hans Werner Kettenbach
Dick Francis
Ausgewählte Romane
Georges Simenon
Überfälle, Übergriffe, Überbleibsel
Niklaus Meienberg
Gottfried Keller
Essay über Israel. Eine Konzeption
Friedrich Dürrenmatt
Eine Liebesgeschichte
Yael Hedaya
Dick Francis
Roman in zwei Bänden
Jules Verne
Roman in zwei Bänden
Jules Verne
Patricia Highsmith, Paul Ingendaay (Hg.)
Für Rudolf C. Bettschart und Daniel Keel zum 80. Geburtstag am 10. Oktober 2010
Daniel Kampa (Hg.), Winfried Stephan (Hg.)
Patricia Highsmith, Paul Ingendaay (Hg.)
Jules Verne
Andrea De Carlo
Ian McEwan
Roman über das Leben und Werk des Gerhard Mercator
John Vermeulen
Jim Thompson
Im Jahr 1845 begann für Irland eine Folge von Katastrophen, die alle gewohnten Entbehrungen übertraf. Durch eine Kartoffelkrankheit sahen sich die Menschen ihres Hauptnahrungsmittels beraubt; die Pachtzinse waren nicht mehr aufzubringen. Die kleinen Pächter standen – der eine früher, der andere später – buchstäblich vor dem Nichts. Die Leute starben an Flecktyphus oder ›einfach‹ an Hunger ...
»Die Lektüre dieses Romans ist ein ganz ungewöhnliches Erlebnis. O'Flahertys Erzählkunst vermag nicht nur seinen Platz neben den großen Romanen aus allen Sprachgebieten zu behaupten, sondern beweist auch, wie ein ›historischer Roman‹ den Leser zu packen, zu rühren und zu erschüttern weiß, wenn ein Meister ihn geschrieben hat. Im Jahr 1845 begann für Irland eine Folge von Unglücken und Entbehrungen, die weit über das Maß dessen hinausging, was die Bevölkerung der Grünen Insel als ihr alltägliches Los zu tragen gewohnt war. Durch eine Kartoffelkrankheit sahen sich die Menschen ihres Hauptnahrungsmittels beraubt; die Pachtzinse waren nicht mehr aufzubringen, wurden aber unbarmherzig von den englischen Gutsbesitzern und den Vertretern Ihrer Majestät Königin Victoria eingetrieben. Wucherer verstanden, ihre vorteilhaften Geschäfte zu machen; die kleinen Pächter standen – der eine früher, der andere später – buchstäblich vor dem Nichts. Die Leute starben an Flecktyphus oder ›einfach‹ an Hunger ... Wo das geschundene, nackte Leben mit solcher Kraft und Leidenschaft gestaltet erscheint, schweigen ästhetische Gesichtspunkte. Daß ihnen überall Genüge getan wurde, ist die Einsicht, die sich einstellt, sobald die erste Hingerissenheit – das große Wort ist hier am Platz – verebbt ist.«Tages-Anzeiger
»Eine grandiose Sympathiekundgebung für den ewigen Kampf des Menschen um Brot, Freiheit und Menschenwürde.«William Plomer
»O’Flahertys Darstellung mobilisiert in uns unweigerlich, was ideologischer Appell lähmen würde: Solidarität.«Rias
»Ein ganz ungewöhnliches Lektüre-Erlebnis. O’Flahertys Erzählkunst beweist, wie ein ›historischer Roman‹ den Leser zu packen, zu rühren und zu erschüttern weiß, wenn ein Meister ihn geschrieben hat.«Tages-Anzeiger