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Anton Cechov,  Marc Aurel  |  Wie soll man leben?  |  Aphorismus, Hardcover Leinen, 128 Seiten | € (D) 12.90 / sFr 18.90* / € (A) 13.30

Aphorismus, Hardcover Leinen, 128 Seiten
Erschienen im Juli 2004

ISBN 978-3-257-06382-0
(D) 12.90 / (A) 13.30
sFr 18.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Anton Cechov, Marc Aurel
Wie soll man leben?

Anton Cechov liest Marc Aurel
Aus dem Russischen von Peter Urban

Die ›Selbstbetrachtungen‹ Marc Aurels, des römischen Kaisers und Stoikers aus dem 2. Jahrhundert nach Christus, gehören zu den meistgelesenen Werken der Menschheit. Die Bedeutung dieses schmalen Werks des römischen Stoikers für den russischen Schriftsteller Anton Cechov ist kaum zu überschätzen. Peter Urban, Herausgeber und Übersetzer, hat Cechovs Handexemplar studiert, das sich bis heute in Jalta befindet. Es enthält zahlreiche Randbemerkungen und Anstreichungen Cechovs sowie Stellen, die er fast wörtlich in seine Erzählungen, Theaterstücke oder Briefe übernommen hat. Im vorliegenden Band wurde der Teil von Marc Aurels ›Selbstbetrachtungen‹ ausgewählt, den Anton Cechov für sich als Künstler und als Mensch besonders wichtig hielt.

Mehr zum Inhalt

Die ›Selbstbetrachtungen‹ Marc Aurels – des römischen Kaisers und Stoikers – gehören seit annähernd zwei Jahrtausenden zu den meistgelesenen Werken der Menschheit. Philosophen, Staatsmänner und Literaten aller Zeiten fanden durch die Lektüre dieser Maximen zu mehr Gelassenheit und Seelenfrieden. Es spricht darin die Stimme eines Kaisers, der nichts als ein tätiger Mensch ohne Vorurteile sein wollte. Bis heute wurde kaum erkannt, von welcher Wichtigkeit Marc Aurels ›Selbstbetrachtungen‹ für das Werk von Anton Cechov sind: Das eigens in Leder gebundene Buch machte sämtliche Umzüge mit und musste jederzeit zur Hand sein. Peter Urban, Herausgeber und Übersetzer, hat in Jalta Cechovs Handexemplar der ›Selbstbetrachtungen‹ studiert, das zahlreiche Randbemerkungen und Anstreichungen enthält, und stieß dabei auf Stellen, die Cechov mehr oder weniger wörtlich in sein Werk – seine Erzählungen, Theaterstücke und Briefe – integriert hat. Dieser Band bringt den Teil der ›Selbstbetrachtungen‹, den Anton Cechov für sich als Künstler wie als Mensch für wichtig hielt, den er, wäre er Herausgeber einer Marc-Aurel-Edition gewesen, ausgewählt hätte.

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»Es ist sein Lieblingsbuch. Im Arbeitszimmer hat er es stets in Griffweite. Während einer Krise findet der russische Schriftsteller Anton Cechov in den ›Selbstbetrachtungen‹ des römischen Kaisers und Philosophen Marc Aurel Halt und Trost. Cechov erarbeitet sich förmlich Aurels Erkenntnisse und Maximen. Er übersetzt sie, macht Bleistiftanmerkungen, notiert neue Titel, reflektiert und interpretiert die Lehrsätze und Aphorismen. Was Anton Cechov über das Werk Marc Aurels sagt, das gilt ebenso für sein eigenes Buch: ›Lesen Sie alles der Reihe nach, denn alles ist gleichermaßen gut.‹«Heilbronner Stimme

»Ein Fund, der für alle Freunde des russischen Dramatikers und Erzählers Anton Cechov hochinteressant ist: Mit stupender Werkkenntnis und geradezu kriminalistischer Sorgfalt zeigt Peter Urban in seiner Einleitung, auf wie vielfältige Weise das Vademecum der Lebensweisheit von Marc Aurel Werk und Vita Cechovs beeinflußte.«Leben & Lesen

»Daß Marc Aurels ›Selbstbetrachtungen‹ für Cechov den Rang eines Lebensbreviers besaß, untersteht keinem Zweifel.«Neue Zürcher Zeitung

»Was der Dichter Anton Cechov über das Werk des Philosophen Marc Aurel sagt, das gilt ebenso für sein eigenes Buch: ›Lesen Sie alles der Reihe nach, denn alles ist gleichermaßen gut.‹«Standpunkte

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