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Gottfried Keller  |  Der grüne Heinrich  |  Roman, Taschenbuch, 944 Seiten | € (D) 15.90 / sFr 22.90* / € (A) 16.40

Roman, detebe 22641, 944 Seiten
Erschienen im Okt. 1993

ISBN 978-3-257-22641-6
(D) 15.90 / (A) 16.40
sFr 22.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Gottfried Keller
Der grüne Heinrich

Die Geschichte des jungen Heinrich, seiner Zerrissenheit zwischen der zarten Anna und der stolzen und sinnlichen Judith, seiner künstlerischen Ambitionen und seines Lebens als erfolgloser Maler in der Fremde ist einer der großartigsten und persönlichsten Bildungsromane in deutscher Sprache.

Mehr zum Inhalt

»›Der grüne Heinrich‹ in seiner zweiten, endgültigen Fassung besitzt die Reife und Vollendung, die vielleicht nur ein Werk haben kann, an dem Jugend und Alter gemeinsam gearbeitet haben. Einen solchen Roman besaß unsere Literatur trotz ›Wilhelm Meister‹ und der Romantik noch nicht. Ein Leben läuft ab, aus altem, ansässigem Bauernvolk hervorgegangen, in die bewegliche Stadt versetzt, von dem Strome des geordneten Staatswesens aufgenommen und weitergetragen, bis die eigenen Schicksalstriebe sich regen, die es mit wechselnder Bewegung, bald müßig schlängelnd, bald mit starkem Stoß und stürzend, durch Irrtum und Kampf, hart am unteren Untergang vorüber, zu versöhnter, doch schmerzvoller Klarheit führen. Wie Homer nicht veraltet, kann auch diese Kunst durch keine Geschmacksrichtung und Mode angetastet werden, da sie die Grundlinien des Lebens selbst zieht.«

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»Das Geheimnis des ›Grünen Heinrich‹ ist dasselbe wie bei Homer, Dante, Boccaccio, Shakespeare und Goethe. Es beruht auf zwei Gewalten, die nicht Kunstmittel, sondern das Genie selbst sind. Die eine ist das, was ich die Ewigkeit des Stoffes nennen möchte, die zweite Gewalt ist die Sprache.«Hermann Hesse

»Der ›Grüne Heinrich‹ ist die Jugendgeschichte schlechtweg, an der wir alle irgendwie teilhaben, und sie ist es um so vollkommener, da sie angefüllt ist vom Reichtum individueller Farbengebung.«Theodor Heuss

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