Eine literarische Biographie in Texten und Bildern
Aufsätze und Vorträge
Ein Porträt von Liliana Betti
Sein Leben erzählt von Otto A. Böhmer
Sein Leben erzählt von Otto A. Böhmer
Lebensgeschichte und Natürliche Ebentheuer des Armen Mannes im Tockenburg
Ein biographischer Essay über Zelda und F. Scott Fitzgerald
Die Erinnerungen des Mozart-Librettisten
erzählt von Diogenes Laertios
Erinnerungen an Marion Dönhoff
Eine Jugend in Amerika
Verloren zwischen Berlin und New York
Ein Roman aus der Fremdenlegion
oder Wie man einen Thriller schreibt
Eine Biographie
Vom Ringen und Schreiben
Mein Leben, meine Romane, meine Filme
Eine Biographie von Tullio Kezich
Eine Biographie
Autobiographischer Roman
Reden und Aufsätze über Hugo Loetscher
Eine Art Biographie
Melancholiker, Streiter in Marx, Epikureer
Ein Soldat der Kirche
Aus der Frühzeit der deutschen Demokratie
Auf dem Weg zu einer Autobiographie
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Keine Autobiographie
Ein Bericht
Die Biographie des Paulo Coelho
Maler des Ewigen
Dichter, Büßer und Denker
Eine Kindheit in Irland
Erinnerungen aus den Jahren 1905–1913
Eine Biographie
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Eine Biographie
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Pedigree
Selbstportrait der Künstlerin als junge Frau
Eine Art Autobiographie
Erinnerungen eines deutschen Juden
Meine Kindheit im Elsaß
Daten zu Leben und Werk
Eine Biographie
Ein Leben mit Richter Di
Eine schwarze Kindheit im Amerika der 50er und 60er Jahre vor dem Hintergrund der Bürgerrechtsbewegung, der Ghettounruhen von Chicago und Watts, L.A., der Attentate auf John F. Kennedy, Martin Luther King und Malcolm X, der Vorfälle rund um Muhammad Ali, des Kriegs in Vietnam. Man muss sich das vorstellen: Henry Louis Gates, geboren 1950, promovierte 1979 als erster Schwarzer in Cambridge, und 2009 wird der 1961 geborene Barack Obama als erster schwarzer Präsident der USA vereidigt.
Eine ganz normale Jugend: erste Schuljahre, erste Raufereien, erste Liebe... Eine ganz normale schwarze Jugend im Amerika der 50er und 60er Jahre: erste Schuljahre – kurz nachdem die Rassentrennung an den Schulen abgeschafft worden ist; erste Raufereien – mit weißen Rassisten; erste Liebe – zu einem weißen Mädchen. Henry Louis Gates’ persönliche Erinnerungen an seine Kindheit in einer Kleinstadt in West Virginia kommen nicht als eitle Autobiographie eines Professors daher – Gates leitet heute an der Universität Harvard die afroamerikanischen Studien –, sondern fast als ein Stück ›oral history‹: Er erzählt seinen Töchtern von der Welt ihrer Großeltern, als die Schwarzen noch unter sich waren, ihre Bräuche pflegten – sich mit allen möglichen Tricks die Haare entkrausten – und ihre Feste feierten – die Tanzabende, das alljährliche Papiermühlenpicknick. Und wie diese Welt während seiner eigenen Jugend auseinanderbrach, der Afrolook propagiert, das Picknick abgeschafft wurde; wie sie vor dem Fernseher staunten über Dr. King und Malcolm X – wie sie aus Negern zuerst Schwarze, schließlich Afroamerikaner wurden. Dies alles ist in einem bald heiteren, bald melancholischen Ton gehalten. Gates läßt Nostalgie zu, um kurz darauf mit liebevollem Humor damalige Traditionen zu demontieren. Dabei geht es ihm vor allem um eine Frage: Was ist ›black identity‹? Gates’ Reise in die eigene Kindheit soll darüber Aufschluß geben – auf ganz andere, vielschichtigere Weise, als dies Schlagworte je tun könnten.
»Henry Louis Gates schreibt im Spannungsfeld zwischen schwarzer Identität und Integrationsanstrengung. Und er hält die Spannung aus.«Matthias Matussek
»Umwerfend. Wird garantiert ein Klassiker. Diese Autobiographie ist warmherzig und intim, höchst informativ und gerade durch ihr Understatement verstörend.«Joyce Carol Oates
»Leichtfüßig und klug erzählt der Harvard-Professor Persönliches wie Politisches aus einer Welt, die ›auf rätselhafte Weise verschwunden ist‹.«Der Spiegel
»Das zärtliche und unterhaltsame Porträt einer Südstaaten-Kleinstadt in Zeiten der Rassentrennung.«Die Wochenzeitung
»Mit verhaltener Wehmut schildert Gates seine Kindheit in Piedmont, West Virginia, in welche Nachrichten von Ghettounruhen in den großen Städten, von Malcolm X und Martin Luther King nur gedämpft dringen. Mehr interessieren sich die Schwarzen im Ort für das alljährliche Papiermühlen-Picknick exklusiv für Farbige. Bilder einer untergegangenen Welt.«Facts
»Gates fängt in seinem ›Talking Book‹, wie er es nach der alten Sklaven-Erzählgattung bezeichnet, die Gespräche, Gerüche, den Gesang der schwarzen Gesellschaft ein.«Neue Zürcher Zeitung
»Große Gedanken in grandios sinnlicher Sprache.«Rhein-Zeitung
»Ein politisch-ethnologisch-literarisch tolles Buch, ebenso lesbar wie etwas Mark Twains ›Huckleberry Finn‹«.Südwestrundfunk