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Tullio Pericoli, Tullio Pericoli (Ill.)  |  Portraits  |  Hardcover Broschur, 272 Seiten | € (D) 19.90 / sFr 35.90* / € (A) 20.50

Hardcover Broschur, 272 Seiten
Erschienen in Okt. 1992

ISBN 978-3-257-02043-4
(D) 19.90 / (A) 20.50
sFr 35.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Tullio Pericoli
Portraits

Tullio Pericoli, dessen Werke zum ersten Mal 1988 in Deutschland ausgestellt wurden, ist in seiner Heimat Italien schon seit 1964 ein nicht mehr wegzudenkendes Rad im Kulturgetriebe. Spätestens seit Erscheinen seiner Karikaturen in Tages– und Wochenzeitungen hat sich das Multitalent – er arbeitet als Werbegraphiker, Illustrator, Wandbildner und szenographischer Mitarbeiter im Fernsehen – auch einen Namen als politischer Satiriker und Gesellschaftskritiker gemacht.

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Tullio Pericoli, dessen Werke zum ersten Mal 1988 in Deutschland ausgestellt wurden, ist in seiner Heimat Italien schon seit 1964 ein nicht mehr wegzudenkendes Rad im Kulturbetrieb. Spätestens seit Erscheinen seiner Karikaturen in Tages– und Wochenzeitungen hat sich das Multitalent – er arbeitet als Werbegraphiker, Illustrator, Wandbildner und szenographischer Mitarbeiter im Fernsehen – auch einen Namen als politischer Satiriker und Gesellschaftskritiker gemacht. Seine Leidenschaft jedoch gehört dem Portraitieren. Seine Portraits zeigen nicht immer die beste Seite seiner ›Modelle‹, sicherlich aber die interessanteste. Pericoli ist nie boshaft; er spielt mit den Schwächen – und Stärken – der Charakterköpfe, die er zeichnet. Humor und Ironie sind die Mittel, mit denen er Hintergründiges in den Vordergrund rückt. Er diffamiert nicht, sondern entlarvt, und seine Zeichnungen gewinnen durch diese kritische Distanz eine Aussagekraft, die auch einem zweiten Blick standhalten kann. ›Portraits‹ ist eine rund zweihundert Bilder umfassende Galerie großer Dichter und Denker, Maler und Musiker von A bis Z, von Adorno bis Zavattini über Allen, Andersch, Borges, Buñuel, Capote, Cechov, Darwin, Dürrenmatt, De Chirico, Eco, Einstein, Elias, Faulkner, Gandhi, Gould, Habermas, Hammett, Highsmith, Joyce, Jung, Kafka, Laurel & Hardy, Levi, London, Marx, McEwan, Montaigne, Mozart, Orwell, Pasolini, Poe, Popper, Proust, Queneau, Roth, Sartre, Schnitzler, Shakespeare, Simenon, Stravinskij, Tabucchi, Thomas, Tokarjewa, Valéry, Visconti, Wilde, Wittgenstein, Woolf und vielen anderen.

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»Pericoli zielt, wie alle großen Porträtisten, auf die Seele ab, ob eine da ist oder nicht, und porträtiert oft, wenn er ein Gesicht porträtiert, in Wirklichkeit einen Gedanken, eine Weltanschauung, einen poetischen oder erzählerischen Stil.«Umberto Eco

»Tullio Pericoli zielt genau, wenn er sich Zeitgenossen und historische Persönlichkeiten in seinen satirischen Porträts vorknöpft, trifft mit Scharfblick und spitzer Zeichenfeder den schwachen Punkt, auch mal eine wunde Stelle, und hinterläßt doch keine tiefen Verletzungen.Seit Jahrzehnten zeichnet Tullio Pericoli für die großen Blätter und Zeitschriften der italienischen Presse; kleine Bissigkeiten eines ausgezeichneten Beobachters der Kulturszene, dem es vor allem die Literatenwelt angetan hat: Schriftsteller und Schreiberlinge nimmt er aufs Korn, äußert sich vergnüglich zu Lust und Last des Schreibens, schwelgt im Universum der Bücher und bedenkt auch den Hofstaat, Bewunderer und Kritiker, die ihrerseits den spöttischen Insider feiern.«Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Pericoli konterfeit sein Gegenüber mal witzig, satirisch, sein Zeichenstift zaubert (manchmal mit nur wenigen Strichen) das Typische jeder Persönlichkeit immer faszinierend aufs Papier.«Mannheimer Morgen

»Sofort wird klar, daß die Bilder von Tullio Pericoli über ihren bloßen Anschein hinaus verstanden werden müssen: hinter ihrem ›offenkundigen‹ Gesicht steckt ein verborgenes, wie bei Träumen oder fernen Erinnerungen.«Panorama

»Die Porträts sind weit mehr als böse Überzeichnungen der Wirklichkeit oder Karikaturen: Tullio Pericolis Zeichenalbum dokumentiert sein Einfühlungsvermögen, seine Belesenheit und Klarsicht: Er macht aus den Konterfeis Psychogramme, oder wie Umberto Eco schreibt: ›Pericoli zielt (...) auf die Seele ab, ob eine da ist oder nicht, und porträtiert oft, wenn er ein Gesicht porträtiert, in Wirklichkeit einen Gedanken, eine Weltanschauung, einen poetischen oder erzählerischen Stil.‹«Tages-Anzeiger

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