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Friedrich Dürrenmatt, Friedrich Dürrenmatt (Ill.)  |  Die Heimat im Plakat  |  Hardcover Broschur mit Klappen, 96 Seiten | € (D) 11.50 / sFr 20.90* / € (A) 11.90

Hardcover Broschur mit Klappen, 96 Seiten
Erschienen in April 2005

ISBN 978-3-257-02086-1
(D) 11.50 / (A) 11.90
sFr 20.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Friedrich Dürrenmatt
Die Heimat im Plakat

Ein Buch für Schweizer Kinder

Diese Zeichnungen gilt es wiederzuentdecken; sie sind ein Skandalon, das bis heute wenig Sprengkraft eingebüsst hat, das noch heute ganz schön politisch-unkorrekt daherkommt. Dem heute so verehrten Dürrenmatt hat es damals den Ruf des Schmierers und Nestbeschmutzers eingetragen.

Mehr zum Inhalt

Als in den 1960er-Jahren in Zermatt eine Typhusepidemie ausbrach, versuchte die saubere Schweiz, den Skandal zu vertuschen. Über diese Art von Chauvinismus und Selbstzufriedenheit mokiert sich Dürrenmatt in seinen imaginären Werbeplakaten für Zermatt, den Lehrerberuf und den Schweizer Wein. Die Plakate – in verregneten Ferien zum Zeitvertreib für seine Kinder gezeichnet – wurden 1963 erstmals veröffentlicht. Nicht nur der Autor Dürrenmatt war wie kaum einer fähig, dem eigenen Land, ja sich selbst, den Spiegel vorzuhalten. Seine antipatriotischen Zeichnungen zeigen Dürrenmatt ebenso als brillanten Satiriker des Stifts. Sie haben ihm in der Schweiz vehemente Ablehnung eingebracht, im Ausland machte er damit Furore. Sieben Plakate wurden im ›Spiegel‹ vorabgedruckt, und die ›Frankfurter Allgemeine Zeitung‹ schrieb: »An ›Die Heimat im Plakat‹ erkennt man den ganzen Dürrenmatt: seine satirische Lust, seine geißelnde Kritik, seinen Willen, durch Gelächter Missstände zu bessern.«

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»An diesem Buch erkennt man den ganzen Dürrenmatt: seine satirische Lust, seine geißelnde Kritik, seinen Willen, durch Gelächter Mißstände zu bessern.«Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Diese Sammlung von zum Teil in ihrer Knappheit und Einprägsamkeit nicht mehr zu überbietenden Plakaten kann bei niemandem ein befreiendes Lachen auslösen. Allen möglichen Einwänden gegenüber soll mit Tucholsky (im Jahre 1919!) gefragt und geantwortet werden: Was darf die Satire? Alles. Alles in allem gelang Dürrenmatt hier eine kaum zu übertreffende Sammlung von Anti-Plakaten.«St. Galler Tagblatt

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