Ein Buch für Schweizer Kinder
Die Wandmalereien aus der Berner Laubeggstraße
Venezianische Bilder und Geschichten
Erinnerungen aufgezeichnet von Felizitas von Schönborn
oder Wie man Romane schreibt
Mit Zeichnungen von Tatjana Hauptmann
Ein Querschnitt durch das Werk der bedeutenden Schweizer Bildhauerin
44 lieblose Zeichnungen
Gesammelte dramatische Geschichten mit Doktor Klöbner und Herrn Müller-Lüdenscheidt, Herrn und Frau Hoppenstedt, Erwin Lindemann u.v.a.
Alle Dramen, Geschichten, Festreden, Liebesbriefe, Kochrezepte, der legendäre Opernführer und etwa zehn Gedichte
circa acht Portraits
Gesammelte Geschichten in Wort und Bild
und sechs andere dramatische Geschichten
Neue gesammelte Texte und Zeichnungen
passen einfach nicht zusammen
Eine Art Biographie
in Wort und Bild
Bewegende Worte zu freudigen Ereignissen, Kindern, Hunden, weißen Mäusen, Vögeln, Freunden, Prominenten und so weiter
in Wort und Bild
erlogen von Loriot
Hundert Zeichnungen und Graphiken 1898–1952
Maler des Ewigen
Erinnerungen aus den Jahren 1905–1913
Aus Gesprächen zwischen Picasso und seinen Freunden
Eine Art Autobiographie
Essays über Tomi Ungerer zu seinem 80. Geburtstag
Meine Kindheit im Elsaß
Eine Retrospektive
Die besten Cartoons
Ein kurzer Roman über die längste Geschichte der Welt
Ein Märchen
Das Skizzenbuch
Autor
Geboren am 15.6.1914 in Rîmnicu-Sârat (bei Bukarest), gestorben am 12.5.1999 in New York Die wichtigste Schule für den jungen Steinberg war das Buchbinderatelier seines Vaters in der rumänischen Provinz, in dem er als Kind malen und basteln konnte. Später studierte er in Bukarest Philosophie, dann Architektur in Mailand, doch: »Die Linie ist meine wirkliche Sprache.« Steinberg hat alle Zeichner nach sich beeinflusst: Chaval, Bosc, Sempé, Flora oder Ungerer wären ohne ihn undenkbar. Die ersten Karikaturen erschienen während seines Studiums in Mailand, das er 1940 abschloss Den kleinen Zusatz »di razza ebraica« im Abschlussdiplom hinter seinem Namen sah er als Warnung. Er packte seinen Koffer, "verbesserte" von Hand seinen abgelaufenen Pass und brach nach Amerika auf. Auf Ellis Island wurde er abgeschoben, weil die Einwanderungsquote für Rumänen erreicht war. Die Einreise gelang schließlich dank des Herausgebers des ›New Yorker‹, für den Steiberg dann jahrzehntelang gearbeitet und dessen berühmtestes Umschlagbild er gezeichnet hat: New York aus der eingeschränkten Sicht seiner Bewohner – die Ninth Avenue und der Hudson River im Vordergrund, dahinter Amerika als kleine grüne Wiese und der Rest der Welt als schmale Landstriche.
»Kalligraphisch könnte man Steinbergs Zeichenstil nennen. Der Aphoristiker des modernen urbanen Lebens schilderte seine pointierten Beobachtungen gleichsam mit literarischem Anspruch, nur dass er mit der Feder nicht schrieb, sondern zeichnete.«Neue Zürcher Zeitung
Illustrator
Geboren am 15.6.1914 in Rîmnicu-Sârat (bei Bukarest), gestorben am 12.5.1999 in New York Die wichtigste Schule für den jungen Steinberg war das Buchbinderatelier seines Vaters in der rumänischen Provinz, in dem er als Kind malen und basteln konnte. Später studierte er in Bukarest Philosophie, dann Architektur in Mailand, doch: »Die Linie ist meine wirkliche Sprache.« Steinberg hat alle Zeichner nach sich beeinflusst: Chaval, Bosc, Sempé, Flora oder Ungerer wären ohne ihn undenkbar. Die ersten Karikaturen erschienen während seines Studiums in Mailand, das er 1940 abschloss Den kleinen Zusatz »di razza ebraica« im Abschlussdiplom hinter seinem Namen sah er als Warnung. Er packte seinen Koffer, "verbesserte" von Hand seinen abgelaufenen Pass und brach nach Amerika auf. Auf Ellis Island wurde er abgeschoben, weil die Einwanderungsquote für Rumänen erreicht war. Die Einreise gelang schließlich dank des Herausgebers des ›New Yorker‹, für den Steiberg dann jahrzehntelang gearbeitet und dessen berühmtestes Umschlagbild er gezeichnet hat: New York aus der eingeschränkten Sicht seiner Bewohner – die Ninth Avenue und der Hudson River im Vordergrund, dahinter Amerika als kleine grüne Wiese und der Rest der Welt als schmale Landstriche.
»Saul Steinberg ist ein Grenzgänger zwischen den Gattungen. Er ist ein Künstler, der nicht auf eine Kategorie festgelegt werden kann – ein Autor von Bildern, ein Architekt von Sprache und Geräuschen und ein Zeichner von philosophischen Reflexionen. Sein Strich ist der Strich eines Meisterzeichners und Kalligraphen und als solcher ein ästhetischer Genuß, aber er ist auch das Mittel eines Zauberkünstlers, der Rätsel aufgibt und Späße macht über das Sichtbare. Theoretisch ist Steinberg die Avantgarde der Gegenwart, wenn auch, nach ihrer Begriffsbestimmung, ein einzelnes Individuum keine Avantgarde sein kann. So maskiert seine Funktion (in Übereinstimmung mit seinen anderen Maskierungen) automatisch sich selber, und was er tut, läßt immer noch manchen fragen: ›Ja, aber ist das denn wirklich Kunst?‹ – eine Frage, die jeder echten Avantgarde in den letzten hundert Jahren gestellt wurde. Andere Avantgardisten – Pollock, Newman, Warhol, die Streu-Plastiker (›scatter sculpture‹) und die Concept-Art-Künstler – konnten diese Frage unterschiedlich lange provozieren, dann wurden sie durch die Umarmung des Museums in die Kunst ›eingebürgert‹. Steinbergs Genie besteht darin, daß er diese Frage fünfunddreißig Jahre lang wachgehalten hat; die Kunst kann seine Legitimität nicht anerkennen, ohne ihre Vorstellung von sich selbst zu ändern.«Harold Rosenberg