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Ambroise Vollard  |  Erinnerungen eines Kunsthändlers  |  Taschenbuch, 384 Seiten | € (D) 12.90 / sFr 22.90* / € (A) 13.30

detebe 21749, 384 Seiten
Erschienen im Aug. 2002

ISBN 978-3-257-21749-0
(D) 12.90 / (A) 13.30
sFr 22.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Ambroise Vollard
Erinnerungen eines Kunsthändlers

Aus dem Französischen von Margaretha Freifrau von Reischach-Scheffel

Ambroise Vollard (1865-1939), Kunsthändler und Verleger, erzählt von seiner Arbeit und seinen Begegnungen mit Rops, Renoir, Degas, Bonnard, Cézanne, Manet, Van Gogh, Apollinaire, Jarry, Picasso, Mallarmé, Zola und vielen anderen. Vollard gilt als eine der wichtigsten Persönlichkeiten der Kunst des 20. Jahrhunderts: 1901 fand bei ihm die erste Picasso-Ausstellung statt, 1904 die erste Matisse-Ausstellung; als Verleger gewann er die besten Maler seiner Zeit als Buchillustratoren, die bei ihm verlegten Werke gehören zu den bedeutendsten Leistungen auf dem Gebiet der bibliophilen Buchgestaltung.

Mehr zum Inhalt

In der Reihe jener großen Pariser Kunsthändler, die der Moderne die Schranken klassischer Tradition zu durchbrechen halfen, nimmt Ambroise Vollard zweifellos einen besonderen Platz ein. Ein Außenseiter, der aus den Kolonien zum Studium der Rechte in die Metropole gekommen war, gab er trotz bestandener Examina seiner Liebe zur Kunst den Vorrang und vermochte das Wagnis durch hohe moralische und kommerzielle Erfolge zu rechtfertigen. Im Dezember 1895 stellte er in seiner Galerie in der Rue Laffitte erstmals Bilder von Cézanne aus, was zunächst einen Skandal zur Folge hatte. Bald aber sollten sich Sammler einfinden: Auguste Pellerin, der Graf von Camondo, der serbische König, Warenhausmagnaten und amerikanische Industrielle. Die ›Boutique‹ wurde zu einem Zentrum des Kunstlebens und blieb es vier Jahrzente hindurch. Vollard wurde von Bonnard, Cézanne, Denis, Renoir, Picasso, Rouault und Dufy porträtiert. Große Verdienste hat Vollard auch als Verleger. 1895 veröffentlichte er eine Sammlung von Lithographien Lautrecs, Bonnards und Vallottons und entfaltete von diesem Augenblick an eine glanzvolle Aktivität. Es erschienen in seinem Verlag Bücher mit Originalillustrationen von Bonnard, Denis, Bernard, Rodin, Degas, Picasso, Roussel, Redon, Renoir, Rouault, Chagall. Seine Verlagswerke gehören zu den bedeutendsten Leistungen auf dem Gebiet der Buchillustration. Unserer Ausgabe seiner Erinnerungen wurde deshalb eine vollständige Bibliographie aller graphischen Blätter, Bücher und Bronzen beigefügt, die Ambroise Vollard veröffentlichte oder deren Herausgabe er geplant hatte.

StimmenAlle anzeigen

»Amüsant und lehrreich sind seine mit Anekdoten gespickten Erinnerungen, die viel von der künstlerisch unglaublich dichten Atmosphäre im Paris der Jahrhundertwende vermitteln.«Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Vollards berühmte Erinnerungen eines Kunsthändlers sind nicht nur amüsant, sondern als Quellenliteratur auch kunstgeschichtlich bedeutungsvoll.«Knaurs Lexikon moderner Kunst

»Es gibt kaum ein interessanteres, mitreißenderes, ja spannenderes Buch über die französische Kunst der letzten fünfzig Jahre als diese Erinnerungen des großen Pariser Kunsthändlers. Vollard zählt alles, was irgendeinen Namen besaß, zu seinen Freunden; er wurde von Bonnard, Cézanne, Renoir, Picasso, Rouault und Dufy porträtiert. Der Zufall, der Vollard dazu führte seine Memoiren zu schreiben, ist ein Glücksfall, von dem wir, seine heutigen Leser, profitieren.«Neue Zürcher Zeitung

»Vollard war ein origineller Mensch, der gut zu unterhalten wußte und immer voller Anekdoten steckte. Seine berühmten ›Erinnerungen eines Kunsthändlers‹ sind nicht nur amüsant, sondern auch kunstgeschichtlich bedeutungsvoll.« Neun Jahre mit Picasso

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