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Slawomir Mrozek  |  Watzlaff  |  Hardcover Leinen, 272 Seiten | € (D) 20.90 / sFr 29.90* / € (A) 21.50

Hardcover Leinen, 272 Seiten
Erschienen im Okt. 1994

ISBN 978-3-257-06026-3
(D) 20.90 / (A) 21.50
sFr 29.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Slawomir Mrozek
Watzlaff

und andere Stücke
Aus dem Polnischen von Rolf Fieguth und Ludwig Zimmerer

›Watzlaff‹ lebt im ›Land der Unfreiheit‹. Bei einer Fahrt übers Meer erleidet er Schiffbruch. Eine gute Gelegenheit für Watzlaff, ins ›Land der Freiheit‹ zu fliehen. Sein Alter ego, in Form eines Doppelgängers, meldet letzte Zweifel an – doch Watzlaff läßt es ungerührt im Meer ertrinken. Nun hindert ihn nichts mehr, reich, mächtig und glücklich zu werden. Außerdem: ›Nochmals von vorn‹, ›Propheten‹

Mehr zum Inhalt

Band III der Werkausgabe der Theaterstücke Mrozeks enthält die Stücke ›Watzlaff‹, ›Nochmal von vorn‹, ›Propheten‹ aus den Jahren 1968–70. In ›Nochmal von vorn‹ ziehen sich ein älterer Herr und seine Schwiegertochter zwecks ungestörtem Tête-à-tête in ein Landhaus zurück. Doch da erscheint ein Gespenst, das sich als Diktator entpuppt, dem der Schwiegervater in jungen Jahren mit Leib und Seele verfallen war. Was als erotomane Farce beginnt und sich zunächst zu einem grotesken Generationenkonflikt auszuweiten scheint, wird schließlich eine bitterböse politische Satire über ein immer noch aktuelles Thema: das Gespenst des Totalitarismus. Um seine Herrschaft zu erhalten, verspricht ein Diktator seinem Volk einen Propheten. Nun erscheinen aber gleich zwei, die sich bis aufs i-Tüpfelchen gleichen. Wer ist nun der richtige? Der, der von rechts kam, oder der von links? Auch Caspar, Melchior und Balthasar, die Staatsintellektuellen, wissen keinen Rat. Da man dem Volke aber zwei ›Propheten‹ nicht zumuten könne, raten sie dem Diktator, dass der Amtsdiener einem der beiden den Kopf abschlagen solle ... ›Watzlaff‹ lebt im ›Land der Unfreiheit‹. Bei einer Fahrt übers Meer erleidet er Schiffbruch. Eine gute Gelegenheit für Watzlaff, ins ›Land der Freiheit‹ zu fliehen. Sein Alter ego, in Form eines Doppelgängers, meldet letzte Zweifel an – doch Watzlaff lässt es ungerührt im Meer ertrinken. Nun hindert ihn nichts mehr, reich, mächtig und glücklich zu werden, denkt Watzlaff. Doch es zeigt sich schnell, dass es nicht so einfach ist, sich in der schönen neuen Welt zurechtzufinden.

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»Mrozeks Satiren sind mehr als in Allegorie verschlüsselte Leitartikel zu Tagesfragen. Sie sind Parabeln, die nicht ins Allgemeine, Unverbindliche hinwegschwindeln müssen, um zu Dichtungen zu werden.«Hellmuth Karasek

»Die Skeptischsten seien gewarnt: Man liest Mrozek nicht, ohne von metaphysischem Gelächter überwältigt zu werden. Die Hartgesottensten brauchen sich nur gut zu halten, denn wenn man Mrozek liest, sieht man die Welt aus der Perspektive einer Maus in der Falle. Und die Blasiertesten sollten sich auf durchwachte Nächte vorbereiten, denn diese kleinen Meisterwerke werden ihnen heimliche Besuche abstatten.«Le Monde

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