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Slawomir Mrozek  |  Der Doppelgänger  |  Erzählung, Hardcover Leinen, 272 Seiten | € (D) 22.90 / sFr 32.90* / € (A) 23.60

Erzählung, Hardcover Leinen, 272 Seiten
Erschienen im April 2000

ISBN 978-3-257-06242-7
(D) 22.90 / (A) 23.60
sFr 32.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Slawomir Mrozek
Der Doppelgänger

und andere Geschichten
Aus dem Polnischen von Christa Vogel und Ludwig Zimmerer

›Der Doppelgänger‹ des Tyrannen hatte diesen lange Jahre bei Paraden und anderen langweiligen Anlässen vertreten, und wenn er dienstfrei hatte, bestellte er sein Land wie alle anderen Bauern auch. Doch nun war der Tyrann gestorben. Jetzt gebe es keine Ausbeutung und Ungerechtigkeit mehr, sagten die Leibwächter des toten Tyrannen, als sie den Doppelgänger aufsuchten, und auch keine mysteriösen Unfälle mehr. Nur eins sei noch zu regeln: Das Volk dürfe auf keinen Fall durch ein Gesicht an vergangene Zeiten erinnert werden.

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»Mrozek ist ein Satiriker, dessen formale Begabung auch als Erzähler aus seinem virtuosen Umgang mit logischen Entwürfen herrührt. Als Prosa-Autor ist er in Deutschland noch zu entdecken.«Badische Zeitung

»Ob nun immer wieder in der Form der Fabel, in seinen beliebten Kürzestgeschichten oder in ausholenden, langen Erzählungen, in denen die Erzählkunst Mrozeks besonders anschaulich lesbar wird: seine Geschichten sind immer eine Leselust. - Wahre Lesegenüsse für Liebhaber skurriler und absurder literarischer Welten.«Buchprofile

»Ein Lesevergnügen der besonderen Art. Die beschriebenen Begebenheiten sind so selbstverständlich komisch, daß der Leser sie im ersten Moment für bare Münze nehmen möchte - und im zweiten sich des (lauten!) Lachens nicht erwehren kann.«Darmstädter Echo

»Mrozeks Gedanken sind so ungewöhnlich, daß sie jedem verständlich sind.«Die Welt

»So ist das bei Mrozek: jede Geschichte ein Zeigefinger, der sich mal moralisch hebt, mal einen Elefanten in die Luft malt, sich am Kopf kratzt, den neuesten Russenwitz aufspießt und immer wieder an der Stelle bohrt, wo es kitzelt.«Neue Zürcher Zeitung

»Auch in seinen Erzählungen aus den Jahren 1960 bis 80 geht es um die scheinbar grenzenlose Anpassungsfähigkeit des Menschen. Wie unangenehm, bedrückend oder erniedrigend die Umstände auch sein mögen, Mrozeks Figuren begehren nicht auf, sondern fügen sich in ihr Schicksal. Das ist lakonisch erzählt, sarkastisch bisweilen und gerade dadurch pointiert, daß die Pointe weggelassen wird. Mrozek war ursprünglich Karikaturist, und besonders seine kleinen Prosastücke haben etwas von jener Verzerrung mit spitzer Feder, die einen Charakter oder eine Situation auf den Punkt bringen.«Norddeutscher Rundfunk

»Ein Füllhorn wunderbarer Geschichten, lakonisch erzählter Besonderheiten und Humoresken.«Rheinische Post

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